Das war knapp

Nur zufällig erfuhr das Archäologische Landesamt vom bevorstehenden Baubeginn in einem Neubaugebiet am Ortsrand der Gemeinde Büchen (Kreis Herzogtum Lauenburg) und muß nun unter starkem Zeitdruck Grabungen durchführen:

https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/kultur/archaeologisches-landesamtes-schreitet-ein-ausgrabungen-in-letzter-sekunde-id19048841.html

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Tag der Archive 2018 am 3./4. März

Der Tag der Archive nähert sich und die Programme verschiedener Einrichtungen liegen vor. Der Verband schleswig-holsteinischer Kommunalarchivarinnen und –archivare (VKA) präsentiert auf seiner Seite die Angebote einiger Mitglieder:

http://www.vka-sh.de/aktuelles.html

Wolfgang Prange gestorben

Der Historiker und Archivar Wolfgang Prange ist vor einigen Tagen im Alter von 85 Jahren gestorben (siehe den bereits aktualisierten Wikipedia-Artikel mit Link zur Todesanzeige). Wohl kaum jemand hat die landesgeschichtliche Forschung in den letzten Jahrzehnten mit vielen wichtigen Arbeiten so vorangebracht wie er. Seine sprachlich äußerst präzisen und verständlichen Studien – man lese den Aufsatz über den Lübecker Vikar Johannes Gadeking (im Sammelband „Kirche, Klerus und Frömmigkeit“, 2006)   – und seine bedeutenden Quelleneditionen, mit denen er quasi im Alleingang die „Regesten und Urkunden“ der Geschichtsgesellschaft am Leben erhielt, sichern ihm ein ehrenvolles Andenken. Ich bedaure sehr, ihn nur bei seiner letzten Buchvorstellung im Jahr 2016 kurz persönlich getroffen zu haben.

Pranges Fleiß und seine Bescheidenheit werden in einem Artikel der „Schleswiger Nachrichten“  aus dem Jahr 2011 recht gut getroffen:

„Nach zehn Jahren wollte er sein Amt als Leiter des Landesarchivs aufgeben, um im selben Hause endlich wieder als ganz normaler Archivar arbeiten zu können – für weniger Geld, aber befreit von der alltäglichen Verwaltungsarbeit. Sein Wunsch wurde erfüllt, und Wolfgang Prange hat es nie bereut. Inzwischen ist er 79 Jahre alt und seit 14 Jahren pensioniert. Aber noch immer hat er ein kleines Zimmer im Landesarchiv, und er ist dort fast jeden Tag anzutreffen.“

Möge er nach einem erfüllten Leben in Frieden ruhen.

Text-Serie zu Kreisarchiven im Land

Der hier vor einiger Zeit vorgestellte Text über das Kreisarchiv Rendsburg-Eckernförde ist Teil einer ganzen Serie, die anläßlich des Jubiläums 150 Jahre Kreise in SH mit den Archiven dieser Verwaltungseinheiten beschäftigt.

Die bislang erschienenen Teile sind über die Lauenburger Seite „herzogtum-direkt“ frei zugänglich.

Teil 1: Das Gemeinschaftsarchiv Schleswig-Flensburg – Die Schwester der Kulturarbeit

Teil 2: Kreisarchiv Nordfriesland – Alles unter einem Dach

Teil 3: Gemeinschaftsarchiv Dithmarschen – Ein Archiv in 3-D

Teil 4: Kreisarchiv Rendsburg-Eckernförde – Ein Archiv im Aufbau

Teil 5: Kreisarchiv Plön – Ein Kreisarchiv macht Schule

Teil 6: Kreisarchiv Segeberg – Einer für alle und alle für Einen

Bardewick’scher Copiarius online

Gemeldet wurde vor einiger Zeit das Wiederauffinden des im 13. Jh. entstandenen „Bardewikschen Codex des Lübischen Rechts“ (AHL, Hs. 734) :

https://archivalia.hypotheses.org/55786

Eine Edition plant A. Cordes (Frankfurt a.M.):

https://www.jura.uni-frankfurt.de/42772823/Cordes

Ein Kopiar des Albrecht von Bardewick („Der Bardewick’sche Copiarius“ – AHL, Hs. 0753) ist inzwischen als pdf online:

http://www.stadtarchiv-luebeck.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3730#30382e3031x36

bzw.

http://www.stadtarchiv-luebeck.findbuch.net/pics//R.._Digitalisate._~8%20Sammlungen._~8.1%20Handschriften._~8.1_AUGIAS._~8.1_753.pdf

Aus den Anfängen der Kieler Sozialdemokratie

Rüdel: „Die Kieler Sozialdemokraten und das Sozialistengesetz. Zur Auseinandersetzung zwischen sozialistischer Arbeiterbewegung und Staat im Spiegel amtlicher Dokumente“, in:  Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte Bd. 67, Heft 9/10 (1980), S. 165-188

http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/03441toc.html

bzw.

http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/a04-02204/02.pdf