Aufsatz-Volltexte via „mgh-bibliothek.de“

Vor Kurzem tauchte bei mir in einer google-Trefferliste das pdf eines wahrscheinlich nicht gemeinfreien Aufsatzes auf und zwar unter einer mit „mgh-bibliothek.de/dokumente/a/…“ beginnenden Adresse. Da sowohl „www.mgh-bibliothek.de/dokumente“ als auch „www.mgh-bibliothek.de“ quasi ins Leere führen, habe ich über die eigentliche mgh-Homepage herauszufinden versucht, wie man über eine „offizielle“ Recherche zu dem besagten Volltext gelangt. Es ist mir in der recht unübersichtlichen Vielfalt der dortigen Sammlungen nicht gelungen. Wer das Rätsel auflösen kann, darf dies über das Kommentarfeld gerne tun.

Ich kann somit derzeit nur darauf aufmerksam machen, dass über eine google-Suche mit Seitenbegrenzung (hier ein Beispiel) Zugriffe auf eine Vielzahl mediävistischer Aufsätze, darunter auch Neuere, möglich sind.

Hier eine kleine Auswahl:

Dormeier: Wirtschaftlicher Erfolg, Laienfrömmigkeit und Kunst in Lübeck um 1500. Die Stiftungen des Bankiers und Großkaufmanns Godert Wiggerinck (2006)

Hammel-Kiesow: Lübeck als Vorbild zahlreicher Städtegründungen im Ostseeraum? (1995)

Walther: Die Entscheidung zur Gründung einer civitas holsatorum. Zum Verhältnis von Bettelordenskloster und Stadtgründung am Beispiel Kiels (1992)

Jordan: Deutsche Könige in Nordelbingen während des Mittelalters (1968)

Schlesinger: Unkonventionelle Gedanken zur Geschichte von Schleswig/Haithabu“ (1972)

Kroos: Opfer, Spende und Geld im mittelalterlichen Gottesdienst (1985)

Sprandel: Der handwerkliche Familienbetrieb des Spätmittelalters und seine Probleme (1984)

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Archäologische Studien von I. Ericsson

Auf dem Publikationsserver der UB Bamberg sind einige ältere Arbeiten des an der dortigen Universität lehrenden Archäologen Ingolf Ericsson zu finden. Ericsson arbeitete in den Jahren 1975-1985 für den Kieler Sonderforschungsbereich „Skandinavien- und Ostseeraumforschung“. Zur Verfügung stehen unter anderem:

Gemeinde-Blekendorf Kleiner-Schlichtenberg
(Abbildung: Kleiner Schlichtenberg beim Gut Futterkamp, Kreis Plön, Foto: Genet , via  Wikimedia Commons , Lizen: GFDL / CC-BY-SA-3.0 )

Schwedisches Bildportal

Das von verschiedenen schwedischen Museen und Kultureinrichtungen gespeiste Bildportal arkivkopia.se enthält speziell zu Schleswig-Holstein zwar keine Massen an Material, dennoch lohnt es, sich dort einmal umzuschauen. Die Such-Möglichkeiten sind auf der Stammseite allerdings sehr limitiert, daher empfiehlt es sich auch, das Internet-Archive zu nutzen, wo über 500.000 arkivkopia-Aufnahmen ebenfalls zur Verfügung steht.

Ein Besuch empfiehlt sich insbesondere für FreundInnen der maritimen Kultur; denn allein aus den „Statens Maritimer Museer“ stammen rund 60.000 Bilder.  Darunter befinden sich Foto-Sammlungen zu Tätowierungen von Seeleuten aus den 1930er-50ern ebenso wie umfangreiche Foto-Sammlungen von Frachtschiffen, auch deutscher, in schwedischen Häfen (z.B. eine Aufnahme des in Burg auf Fehmarn beheimateten Frachters „Karla“ von 1965).

Erwähnenswert sind ferner die vor dem ersten Weltkrieg entstandenen „Skioptikonbilder“ aus verschiedenen deutschen Städten, darunter Lübeck.

(Abbildung: Segelschiff im Kieler Hafen am 13.09.1913 – Foto: Hugo Hallgren / Bohusläns museum; via: arkivkopia.se / digitaltmuseum.se; Lizenz: Public domain mark (CC pdm) )