Personelle Änderungen im GSHG-Vorstand kündigen sich an

Die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte stellt auf ihrer Webseite zwei neue Kandidaten für den Vorstand vor:

Das Digitale kommt in beiden Vorstellungen zur Sprache.

Im Interview mit Frau Dr. Manske, die in der Landesbibliothek SH u.a. für den Bereich der Handschriften verantwortlich ist, erfährt man:

„Die Landesbibliothek hat hierzu 2021 ein Pilotprojekt zur sammlungsübergreifenden Bestandsdigitalisierung gestartet, das ihre Schätze von der Auswahl der Dokumente über das konkrete Scannen und Verarbeiten der Daten bis hin zur technischen Implementierung einer ‚Digitalen Bibliothek‘ zum Ziel hat.“

Es kann sich also noch um Jahre handeln, bis wir das erste Digitalisat aus dem Bestand der Landesbibliothek zu sehen bekommen. Hätte man sich nicht einfach bei der Digitalen Bibliothek MV mit einkaufen können?

Im Prinzip sehe ich mich in meiner vor drei Jahren angesichts großer Worte geäußerte Skepsis bestätigt. Viel Konkretes hat nach meinem Eindruck „Digitalen Masterplan Kultur“ bislang nicht hervorgebracht, jedenfalls nicht im Bereich der Landes- und Regionalgeschichte.

Immerhin: Die Landesbibliographie funktioniert jetzt wieder richtig.

AK-Rundbrief 128 online

Rundbrief des Arbeitskreises für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins Nr. 128 (Dez. 2021)

https://arbeitskreis-geschichte.de/die-rundbriefe-des-arbeitskreises/

Diesmal u.a. mit Beiträgen zu einer frühneuzeitlichen Anordnung in Totschlagssachen auf Fehmarn, zu einem Dissertationsvorhaben über Heinrich Rantzau, zur Unternehmerfamilie Lange in Uetersen und zum nordfriesischen Bauern und Standespolitiker Julius Momsen.

AKENS-Veröffentlichungen werden digitalisiert

Nach unseren Hinweis auf das Erscheinen der neuen MSHG hob Archivalia die darin bekanntgegebenen Digitalisierungsfortschritte beim Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (AKENS) hervor.

AKENS-Vorstand Frank Omland teilt hierzu mit:
„Wir haben alle ISHZn und AKENS-Infos digitalisiert und aktuell von Nr. 30 bis 59, unserer aktuellen Nummer alle Inhalte komplett zum Download ins Netz gestellt (http://www.akens.org/zeitschrift/inhaltsverzeichnisse.html)

Je nach meiner freien Zeit lade ich die alten Hefte und deren Aufsätze noch hoch, dass kann aber immer etwas dauern. Auf Nachfrage können wir natürlich schon PDFs an Interessierte verschicken, wenn der jeweilige Aufsatz noch nicht im Netz zu finden ist.

Auch die viele der ISHZ-Beihefte sind komplett im Netz zu finden (www.akens.org/zeitschrift/beihefte.html)

Zukünftig werden wir mit Erscheinen des aktuellen Heftes dieses zeitnah ins Netz stellen und mittel-, vielleicht sogar kurzfristig die ISHZ in MACAU, den Zeitschriftenserver der CAU zur Verfügung stellen können.“

Projekt zum Schicksal der Kinder von Zwangsarbeiterinnen in SH

Unter Mitwirkung des Arbeitskreises zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (AKENS) ist ein Projekt angelaufen, das die Geschichte der „Ausländerkinder-Pflegestätten“ während der NS-Zeit in den Blick nimmt.

Pressemitteilung des AKENS:

http://www.akens.org/materialien-zur-zeitgeschichte/26-materialien-zur-zeitgeschichte/zweiter-weltkrieg/148-forschungsprojekt-auslaenderkinder-pflegestaetten.html

Information auf H/SOZ/KULT

www.hsozkult.de/project/id/fp-5085

Bereits im vergangenen Jahr wurde das Projekt zweier Jugendlicher aus der Kirchegemeinde Petersdorf auf Fehmarn ausgezeichnet, das die Namen von ehedem auf der Insel lebenden ZwangsarbeiterInnen recherchiert hat. Die Namen – darunter auch welche von Kindern – sind inzwischen auf einer Gedenktafel an der Petersdorfer Kirche verewigt worden.

Bericht zur Auszeichnung des Projekts:

https://www.gedenkstaetteahrensboek.de/Aktuelles_2_2019.php?sprung=159

Bericht auf Seite der SPD-Fehmarn zur Gedenktafel:

https://www.spd-fehmarn.com/meldungen/gegen-das-vergessen/