Urkunden derer von Plessen und derer von Bülow

Die digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern erhält derzeit eine Reihe von Zugängen aus dem Schweriner Landeshauptarchiv. Digitalisiert werden spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Urkunden der adligen Familien von Plessen und von Bülow:

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/rss?q=(DC:archive.010landeshauptarchivschwerin OR DC:archive.010landeshauptarchivschwerin.*) AND (ISWORK:true OR ISANCHOR:true)

bzw.

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/browse/-/1/-/DC:archive.010landeshauptarchivschwerin/

Einige davon betreffen auch Schleswig-Holstein, z.B.

Vicke von Bülow und sein Sohn Heinrich erteilen Johann Lüneburg, Ratmann zu Lübeck, einen Schadlosbrief für Schulden Johann von Quitzows (14.12.1438):

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPNLHSN_1_4-4_Buelow-95/1/

Die Herzöge Magnus II. und Balthasar von Mecklenburg gestatten Hartich von Bülow die Verpfändung seiner Lehngüter als Sicherheit für Schulden im Land Holstein (Ende 15. Jh.):

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPNLHSN_1_4-4_Buelow-100/1/

Vicke, Heinrich, Antonius und Christoph von Bülow verkaufen 75 Mark lübisch Rente für 1500 Mark lübisch Hauptsumme an die Vikarie der Domkirche zu Lübeck und deren Magister (17.01.1514):

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPNLHSN_1_4-4_Buelow-101/1/

Christoph von Bülow verpfändet für 1000 Mark lübisch eine jährliche Rente über 50 Mark lübisch an Dekan und Kämmerer des Martin-Kalandes zu St. Johannes auf dem Sande zu Lübeck (27.03.1535)

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPNLHSN_1_4-4_Buelow-103/1/

Levin von Bülow verpfändet für 1000 Mark lübisch eine jährliche Rente über 80 Mark lübisch an Heinrich von Anvelden (13.01.1538)

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPNLHSN_1_4-4_Buelow-104/1/

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Nachlass der Königin Sophia von Dänemark (gest. 1568)

Königin Sophia von Dänemark, geborene Prinzessin von Pommern, verbrachte die letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tod am 13.05.1568 im Kieler Schloss.

Im sog. Hansborg-Archiv (heute im Reichsarchiv Kopenhagen) finden sich neben ihrem 1567 abgefaßten Testament auch zwei Listen, in dem ihre Hinterlassenschaften teilweise detailliert aufgelistet werden.

Bei der ersten Liste handelt es sich um eine erste Bestandsaufnahme am Todestag. Eine Reihe von Kisten und Laden wurde anschliessend versiegelt und offenbar erst einige Wochen später wieder geöffnet, als der Notar Hermann Sifrit (unter Aufsicht) das zweite, jedes einzelne Schmuckstück nennende Verzeichnis erstellte. Auch die gefundenen Briefe und Urkunden werden einzeln benannt – leider nicht die über 130 Bücher, die in Liste 1 erwähnt werden.