Studie zur Agrargeschichte Lübecks und Ostholsteins

In Teilen dürfte das Werk veraltet sein, zweifellos wertvoll jedoch ist nach wie vor der angehängte Quellenteil:

Schmidt: Zur Agrargeschichte Lübecks und Ostholsteins. Studien nach archivalischen Quellen (1887)

https://archive.org/details/ZurAgrargeschichteLuebecksUndOstholsteins_gb_9Ho_AAAAYAAJ

Advertisements

Katalog zu einer Ausstellung über die Bibliothek des Augustinerchorherrenstifts Bordesholm

Der Begleitkatalog zur Ausstellung „AUFGESCHLAGEN – Universitätsbibliothek Kiel öffnet ihre Buchschätze des Bordesholmer Klosters“ von 2002 ist nach wie vor online. Auf dem  Titelblatt wird er als Vorauspublikation zu einem Sammelband bezeichnet. Letzterer schein aber offenbar nie erschienen zu sein.

https://www.ub.uni-kiel.de/ausstellungen/aufgeschlagen/bilder/bordesholmkatalog.pdf

(Abbildung: Einband der Bordesholmer Buchbinderwerkstatt.
Foto/Copyright: Unibibliothek Kiel – via website UB KielLizenz)

Wird die Waldemarsmauer bald verschleudert wie ein defizitäres Schwimmbad?

Die „Schleswiger Nachrichten“ berichten dieser Tage über außergewöhnliche Sparpläne des Kreises Schleswig-Flensburg:

https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/kreis-schleswig-flensburg-lockt-mit-negativem-kaufpreis-id16913926.html

Besagte Pläne berühren nicht nur den Wanderweg am Haddebyer Noor (in der Umgebung Haithabus) und die Angelner Dampfeisenbahn, sondern auch das Danewerk. Zumindest bei letzterem handelt es sich fraglos um ein wertvolles Kulturerbe, wenngleich die unter Beteiligung des Landes angestrengte Einstufung als Unesco-Welterbestätte bislang nicht von Erfolg gekrönt war.

Bereits im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass der Kreis knapp 1,5 Kilometer Danewerk von Thyraburg bis Schanze XIV gern dem Sydslesvigsk Forening übereignen wollte (siehe die Meldung bei Archivalia). Dem neuen Zeitungsbericht zufolge ist man jetzt vielleicht sogar bereit draufzuzahlen. Als Vorbild wird der Ausstieg aus der defizitären Fördeland-Therme genannt.

Die Verantwortlichen des Kreises empfinden es offenbar nicht als Widerspruch, das Danewerk auf der eigenen  Webseite  weiterhin als „Kulturort“ zu preisen, es aber andererseits wie ein x-beliebiges Abschreibungsobjekt zu behandeln. Verantwortungsvolle Kulturpolitiker, die einem wohl zweifellos vorhandenen Sparzwang Grenzen aufzeigen könnten, scheinen in der Region nicht mehr existent zu sein. Überkommen scheint inzwischen auch der Gedanke, dass durch Waldemarsmauer, Dampfeisenbahn und Wanderweg der Tourismus gefördert wird, von dem wiederum Einzelhandel, Gastronomie etc. profitieren.

Man darf gespannt sein, ob der Kreis tatsächlich Abnehmer für die genannten Objekte findet, und falls ja, welche Folgen dies haben wird.

Danewerk Museum vall 2014b

Bild: Holger Ellgaard (Eigenes Werk), via Wikimedia Commons , Lizenz: CC BY-SA 4.0