Mittelalterliche Handschriften des Lübschen Rechts

Archivalia meldete, dass der vor einiger Zeit im russischen Jurjewetz wiederentdeckte „Bardewiksche Codex“ des Lübischen Rechts online verfügbar ist:

https://archivalia.hypotheses.org/146601

Mehr Information – auch andere Handschriftendigitalisate und Kartenmaterial – gibt es auf der zugeordneten Themenseite „Lübsches Recht Digital“:

https://digi.ub.uni-heidelberg.de/lrd

Hier ergänzt sei noch ein Hinweis auf die Handschrift „Thott 1003 kvart“ KB Kopenhagen, die auf das 14. Jahrhundert datiert wird (wobei zu berücksichtigen ist, dass die Metadaten zum Digitalisat ganz offensichtlich nicht fehlerfrei sind):

http://www5.kb.dk/manus/vmanus/2011/dec/ha/object112293/da/

Urkunden-Digitalisate des Brandenburger Landeshauptarchivs

Unter anderem von Archivalia wurde jüngst auf die neuen Urkundendigitalisate (8000 an der Zahl!) des Brandenburger Landeshauptarchivs hingewiesen. Ein bißchen fällt für die schleswig-holsteinische Landesgeschichte auch dabei ab. Hingewiesen sei auf:

1236 Dezember – castro juxta Hammenburch

Graf Adolf [IV.] von Holstein ermäßigt für die Kaufleute aus der Mark die Zollabgaben im Handel mit Hamburg und bei der Warenausfuhr nach Flandern.

http://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=221757

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1262 März 12 –  Sandau

Die Grafen Johann [I.] und Gerhard [I.] von Holstein bestätigen im Beisein Markgraf Johanns [I.] von Brandenburg die von ihrem Vater in der Urkunde von 1236 Dezember gewährte Zollsenkung.

https://blha-digi.brandenburg.de/DigiProduction/rest/dfg/PwsK5ZNpds

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Es lohnt sich  auch einmal nach Lübeck oder Hamburg zu suchen, wie denn Hansehistoriker hier generell eine reichhaltigere Beute erwartet.