Arbeit am Archiv derer von Platen

B. Fisseni: Von Wangels in die virtuelle weite Welt. Die Daten des Archivs der Grafen v. Platen in Forschungsdateninfrastrukturen (2020)

https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/year/2020/docId/10136

Weiteres zum Projekt:

https://www.der-reporter.de/startseite/oldenburg/artikel/300-000-dokumente-digitalisiert

AKENS-Veröffentlichungen werden digitalisiert

Nach unseren Hinweis auf das Erscheinen der neuen MSHG hob Archivalia die darin bekanntgegebenen Digitalisierungsfortschritte beim Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (AKENS) hervor.

AKENS-Vorstand Frank Omland teilt hierzu mit:
„Wir haben alle ISHZn und AKENS-Infos digitalisiert und aktuell von Nr. 30 bis 59, unserer aktuellen Nummer alle Inhalte komplett zum Download ins Netz gestellt (http://www.akens.org/zeitschrift/inhaltsverzeichnisse.html)

Je nach meiner freien Zeit lade ich die alten Hefte und deren Aufsätze noch hoch, dass kann aber immer etwas dauern. Auf Nachfrage können wir natürlich schon PDFs an Interessierte verschicken, wenn der jeweilige Aufsatz noch nicht im Netz zu finden ist.

Auch die viele der ISHZ-Beihefte sind komplett im Netz zu finden (www.akens.org/zeitschrift/beihefte.html)

Zukünftig werden wir mit Erscheinen des aktuellen Heftes dieses zeitnah ins Netz stellen und mittel-, vielleicht sogar kurzfristig die ISHZ in MACAU, den Zeitschriftenserver der CAU zur Verfügung stellen können.“

Schriften der Hamburger Bürgerschaft zum Gedenken an NS-Verbrechen

Die Hamburger Curiohaus-Prozesse – NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten. Materialien für die schulische und außerschulische BildungsarbeitHrsg. vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, in Kooperation mit der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Bearbeitet von Jörg Peter Müller. Hamburg 2018

https://www.hamburgische-buergerschaft.de/contentblob/10457744/43fa235ee4244ec1361e3db4a04fc46b/data/die-hamburger-curiohaus-prozesse.pdf

„Hört damit auf!“ – 20 Dokumentarstücke zum Holocaust in Hamburg von Michael Batz. Herausgegeben von der Hamburgischen Bürgerschaft. Hamburg 2019

https://www.hamburgische-buergerschaft.de/contentblob/12109632/ad56224641144c5ff23d47eb5d9f4116/data/hoert-damit-auf!-20-szen-lesungen.pdf

Projekt zum Schicksal der Kinder von Zwangsarbeiterinnen in SH

Unter Mitwirkung des Arbeitskreises zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (AKENS) ist ein Projekt angelaufen, das die Geschichte der „Ausländerkinder-Pflegestätten“ während der NS-Zeit in den Blick nimmt.

Pressemitteilung des AKENS:

http://www.akens.org/materialien-zur-zeitgeschichte/26-materialien-zur-zeitgeschichte/zweiter-weltkrieg/148-forschungsprojekt-auslaenderkinder-pflegestaetten.html

Information auf H/SOZ/KULT

www.hsozkult.de/project/id/fp-5085

Bereits im vergangenen Jahr wurde das Projekt zweier Jugendlicher aus der Kirchegemeinde Petersdorf auf Fehmarn ausgezeichnet, das die Namen von ehedem auf der Insel lebenden ZwangsarbeiterInnen recherchiert hat. Die Namen – darunter auch welche von Kindern – sind inzwischen auf einer Gedenktafel an der Petersdorfer Kirche verewigt worden.

Bericht zur Auszeichnung des Projekts:

https://www.gedenkstaetteahrensboek.de/Aktuelles_2_2019.php?sprung=159

Bericht auf Seite der SPD-Fehmarn zur Gedenktafel:

https://www.spd-fehmarn.com/meldungen/gegen-das-vergessen/

Wegweiser zu Gedenkstätten in SH erschienen

Die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten teilt mit:

„In Schleswig-Holstein wird an vielen Orten an die Herrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert. Meist an den historischen Orten des Geschehens gelegen, vergegenwärtigen diese Gedenkstätten, Erinnerungs- und Lernorte eine Vergangenheit, die zwar über 75 Jahre zurückliegt, aber untrennbar mit der gewachsenen politischen Kultur Deutschlands verbunden ist. Das Schicksal von Opfern der NS-Diktatur ebenso dokumentierend wie Biografien von Tätern, erzählen diese Orte auch die Geschichte der schwierigen Auseinandersetzung mit der Zeit des „Dritten Reiches“ seit 1945. Die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten (BGSH) hat nun erstmals eine ausführliche Übersicht zu den hiesigen Erinnerungsorten vorgelegt.

Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten (Hrsg.): Gedenkstätten und Erinne-rungsorte zur Geschichte des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein. Wegweiser und Bildungsangebote, Redaktion: Dr. Harald Schmid, Rendsburg 2020, 114 Seiten.

Die Publikation kann über die Geschäftsstelle der Bürgerstiftung gegen eine Schutzgebühr von 5 EUR bezogen werden. Sie ist auch in den einzelnen Gedenkstätten, beim Landesbeauftragten für politische Bildung sowie in diversen Museen und Tourist-Informationen erhältlich. Die digitale Fassung des Wegweisers ist in Kürze über die Website der Bürgerstiftung unter www.gedenkstaetten-sh.de zugänglich.“

Anspieltipps bei NDR retro

Nachdem der SWR vor einiger Zeit damit begonnen hat, Beiträge der 1960er Jahre in die Mediathek zu bringen, haben kürzlich andere Rundfunkanstalten nachgezogen (siehe die Kritik auf Archivalia). Auch der NDR hat nun eine „retro“-Reihe. Dort zu sehen sind beispielsweise

111 Minuten zur Eröffnung der Vogelfluglinie im Mai 1963

Eine halbstündige Dokumentation von 1965 zum 300. Bestehen der Kieler Universität

Eine Dokumentation zum Nord-Ostsee-Kanal von 1964

Eine Folge der Reihe „Stil und Form“ von 1965 zum Klassizismus in Norddeutschland, u.a. unter Behandlung des Herrenhauses Knoop

Ein Bericht zur NS-Forschungsstelle in Hamburg von 1965

Bilder vom Umzug des Archivs der Hansestadt Lübeck 1961

Bilder zur Einrichtung des Mühlenmuseums in Lemkenhafen auf Fehmarn (durch den Heimatkundler Peter Wiepert)