Seilschaften mittelalterlicher Kleriker

Brigide Schwarz‘ auch für die Kleriker-Prosopographie Nordelbiens einflußreiche Arbeit über eine „Seilschaft“ von Geistlichen aus Hannover im Spätmittelalter ist in einer Fassung aus dem Jahr 2001 online:

http://www.perspectivia.net/publikationen/qfiab/81-2001/0256-0277

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Zum Vorleben des „Hexenkommissars“ Berend Nobis

Berend Nobis, der sich auf Fehmarn in den 1620er Jahren einen äußerst zweifelhaften Nachruhm „Hexenkomissar“ erwarb, stand 1610-1612 noch in Diensten des Gottorfer Rates Johannes von Wowern.

Wie Gregersen in seiner Studie über Nicolaus Heldvaderus (dt. Übersetzung, Flensburg 1967, S. 139f.) berichtet, war Nobis 1610 in eine Intrige von Woverns gegen die Familie von Eitzen involviert.

Im Testament seines Dienstherrn wird er 1612 mit 100 Reichtalern bedacht.

 

Der mysteriöse Tod des Grafen Christian Detlev Rantzau (1721)

… bei einer Jagd im Barmstedter Wald gab 1727 Anlass zur Veröffentlichung eines „Acten-mäßigen Extracts der in der gräffl. Rantzauischen Bluht-Sache ergangenen Inquisition“:

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10888310-7

Ergänzung vom 02.02.2017:

Eine Original-Akte zum Fall ist einsehbar im „Arkivalieronline“-Projekt des Reichsarchiv Kopenhagen:

Tyske Kancelli, Slesvig-holsten-lauenburgske Kancelli: Akter i sagen mod grev Wilhelm Adolf Rantzau, anklaget for broderrnord (1722 – 1727)

Ergänzung vom 15.05.2017:

Die Druckschrift „Der entdeckte und gestrafte Bruder-Mord, in der Person Seiner Hoch-Gräfl. Excellenz des Herrn Grafen von Rantzau, und Dessen Adhærenten“ von 1726 ist inzwischen durch UB Kiel online gestellt worden:

 

http://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/image/PPN886034116/1/

christian_detlev_zu_rantzau_23

Bildquelle: wikimedia – user: Kresspahl – gemeinfrei

 

 

Von Mäusen und Unkraut in Norder-Dithmarschen

Einer meiner Favoriten aus der Linkliste Linkliste „Digitalisate und Online-Hilfsmittel zur schleswig-holsteinischen Landesgeschichte“:

Heinrich Wolf (Pastor in Wesselburen): Über die Feldmäuse, insonderheit in Norder-Dithmarschen, samt einem Anhange über die bekanntesten Arten des Unkrauts (1786)

http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN716151782

gheyn-muisje

Quelle: wikimedia, user: Andre Engels – gemeinfrei

 

Ich fange dann mal an

Hallo Welt.

Dieses Blog widmet sich der schleswig-holsteinischen Landesgeschichte, ohne sich dabei auf bestimmte Epochen oder Aspekte beschränken zu wollen. Es soll über eigene wie fremde Forschungserträge und aktuelle Entwicklungen informieren. Einen besonderen Schwerpunkt werden Hinweise auf im Internet verfügbare Digitalisate bilden.

Viel Spaß mit dem Angebot.

Jan Wieske