Foto-Spende für das Stadtarchiv Fehmarn

Das Stadtarchiv Fehmarn erhält 83 Aufnahmen, die der im Lande bekannte Fotograf Theodor Möller vor rund 100 Jahren auf der Insel anfertigte:

https://www.fehmarn24.de/fehmarn/historische-fotografien-bereichern-stadtarchiv-7530232.html

Auf die angekündigte Ausstellung darf man gespannt sein, auch weil sich zeigen wird, wie „unbekannt und unveröffentlicht“ die Fotos in ihrer Gesamtheit tatsächlich sind. Bereits seit langem sind einige Fehmarn-Bilder, die Möller für das Landesamt für Denkmalpflege anfertigte,  über bildindex.de einsehbar (siehe z.B. Aufnahmen aus Staberdorf). Über das Portal der schleswig-holsteinischen und Hamburger Museen finden sich drei weitere Fehmarn-Bilder Möllers aus dem Bestand der Landesbibliothek. Wiederum andere Aufnahmen fanden als Illustrationen in der Zeitschrift „Die Heimat“ Verwendung (z.B. im Jahrgang 1928, S. 123ff.).

Doch ganz gleich wie bekannt oder unbekannt die Bilder letztlich auch sein mögen: die Schenkung ist auf jeden Fall ein erfreulicher Vorgang für das Stadtarchiv und seine Nutzer.

 

Werkschau J.P. Willebrand (1719-1786) – Jurist, Polizeidirektor, Schriftsteller

Johann Peter Willebrand (1719-1786) stammte aus Mecklenburg. Der promovierte Jurist wirkte als Advokat in Lübeck, als Justizrat dann Mitglied des Pinnebergischen und Altonaer Oberappellationsgericht sowie des Glückstädter Oberkonsistoriums. Schließlich wurde ihm das Polizeidirektorat für Altona übertragen. Nachdem er diese Berufstation im Unfrieden aufgegeben hatte, lebte er bis zu seinem Tod als Schriftsteller in Hamburg.

(Vgl. Nirrnheim, Hans, „Willebrand, Johann Peter“ in: Allgemeine Deutsche Biographie 43 (1898), S. 261-262 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd100701485.html#adbcontent  – Eine neuere Bewertung nahm Franklin Kopitzsch 2001 m zweiten Band der „Hamburgischen Biografie“ vor. –   Mit der Bedeutung Lübecks in Willebrands Leben und Werk setzte sich 2014 Manfred Eickhölter in einem Aufsatz für die Lübeckischen Blätter aus einander: http://www.luebeckische-blaetter.info/2014/06_LB179.pdf)

Willebrands Veröffentlichungen sind thematisch breit gefächert. Sie reichen von der Hansegeschichte über die Verarbeitung polizeilicher Erfahrungen bis hin zu Reiseliteratur. Der Großteil dieser Schriften liegt digitalisiert vor:

Dissertation „De Iuribus Diversis Ex Diversitate Climatum Natis“ (Halle 1742)

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10658156-6

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Hansische Chronik (1748)

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11054972-9

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10938531-4

http://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN847118843

https://books.google.de/books?id=vvFSAAAAcAAJ&printsec=frontcover

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Betrachtungen über Wahrheiten und Vorurtheile (1763)

http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/2118/5/0/

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Abrégé de la Police (1765)

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10767595-2

https://books.google.de/books?id=qqBLAAAAcAAJ&printsec=frontcover

https://books.google.de/books?id=YzFEAAAAcAAJ&printsec=frontcover

Erschien bald darauf auf Deutsch unter dem Titel:

Innbegriff der Policey (1767)

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10767596-8

https://books.google.de/books?id=nUhLAAAAcAAJ&printsec=frontcover

 ***

Betrachtung über die Würde der Deutschen Hansa, auch über den Werth ihrer Geschichte. Zum Vorbericht einer Willebrandschen neueren historischen Nachricht von den Hansee-Städten (1768)

https://books.google.de/books?id=uf1WAAAAcAAJ&printsec=frontcover

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Historische Berichte und Practische Anmerkungen auf Reisen in Deutschland und andern Ländern (2., vermehrte u. verbesserte Aufl.1769)

http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN514669934

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Grundregeln und Anleitungssätze zu Beförderung der gesellschaftlichen Glückseeligkeit in den Städten, mit Verzeichniß der zur Erklärung erforderlichen Hülfsmittel. Nebst einer Vorrede, von der edlen Einfalt der gesellschaftlichen Einrichtung der alten Deutschen (1771)

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:3:1-463784

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Hamburgs Annehmlichkeiten, von einem Ausländer beschrieben (1772)

http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN721441823

http://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN656575654

Später auch:

Vermehrte Nachrichten von den Annehmlichkeiten in und um Hamburg (1783)

http://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN656576065

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Grundriß einer schönen Stadt; in Absicht ihrer Anlage und Einrichtung zur Bequemlichkeit, zum Vergnügen, zum Anwachs und zur Erhaltung ihrer Einwohner; nach bekannten Mustern entworfen. Nebst einer Vorrede von der Wirkung des Clima auf die Gesinnung und Gesetzgebung der Völker (1775/76)

Abt. 1:

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10767593-2

Abt. 2 u. 3:

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10767594-7

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Freundschaftliche Nachrichten von einer Carlsbader Brunnenreise (1780)

http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN514658436

http://digital.slub-dresden.de/id364895519

https://books.google.de/books?id=uT9dAAAAcAAJ&printsec=frontcover

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Vermißt wird bislang ein Digitalisat von „Lübecks Annehmlichkeiten für einen Ausländer beschrieben“ (1774).

JohannPeterWillebrandChrFritzsch1763
(J.P. Willebrand auf einem Stich von Christian Fritzsch , via Wikimedia Commons, Lizenz: gemeinfrei)

„Int Fährhus“ – Eine unvollendete Fehmarn-Erzählung Klaus Groths

Der Text des 1999 erstmals von der Klaus Groth-Gesellschaft veröffentlichten Fragments ist inzwischen auch im Projekt Gutenberg zu finden:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/-4801/1

Als jemand, dem die Geschichte der Insel Fehmarn nicht ganz gleichgültig ist, war das Bekanntwerden dieses Textes damals hochspannend; denn zuvor war nicht bekannt geworden, dass Groth jene Insel, auf der er sechs Jahre lang  lebte (und den „Quickborn“ schrieb) auch zum Schauplatz einer Erzählung gemacht hatte. Um dies auf Fehmarn bekannt zu machen, schrieb ich noch 1999 einen längeren Artikel für das dortige Tageblatt, der sich vor allem mit der Insel als Handlungsschauplatz beschäftigte. Ursprünglich hatte ich vor, daraus im Anschluß einen Aufsatz zu machen, in dem ich Groths „Fährhus-Fehmarn“ mit Theodor Storms „Hans-und-Heinz-Kirch-Fehmarn“ vergleichen wollte; denn obgleich Heiligenhafen der eigentliche Schauplatz der Storm-Erzählung ist, wird doch auf die in Sichtweite der Stadt gelegene Insel ebenfalls eingegangen. Mir erschien folgender Kontrast ganz reizvoll: In Groths „Fährhus“ bedeutet das Inselleben für einen jungen Mann eine solche Einengung, dass er ihm zu entfliehen sucht – Für Storms Heinz Kirch, der auf dem Festland beheimatet ist, ist die Insel hingegen ein eher positiv besetzter Sehnsuchtsort. Zwar habe ich an anderer Stelle  (Jahresgabe 2001) das „Fährhus“-Fragment zum Ausgangspunkt einer Darstellung der fehmarnschen Verhältnisse zur Zeit von Groths Aufenthalt um 1850 gemacht , doch mit der reinen Literatur-Studie ist es dann nichts mehr geworden. Für alle, die sich für das literarische Fehmarn interessieren, füge ich daher im Folgenden meinen FT-Artikel von 1999 an. Die Analysemethode des „literarischen Raumes“, nach der ich hierin unausgesprochen vorgehe, stammt aus dem erzähltheoretischen Konzept J. M. Lotmans.

 

„Wo findt man nich en Femaraner?“

Bislang ungedrucktes Fragment Klaus Groths veröffentlicht.

Schauplatz der Handlung: Fehmarn.

Von Jan Wieske

Nachdem er als „Wrack“ seine Lehrerstelle in Heide verlassen hatte, folgte der Dithmarscher Klaus Groth im Jahr 1847 der Einladung eines Freundes, der als Lehrer und Organist in Landkirchen angestellt war, nach Fehmarn. Aus dem eigentlich nur für einige Wochen geplanten Aufenthalt wurden sechs Jahre, in denen Groth seine plattdeutsche Lyriksammlung „Quickborn“ schrieb und deren Veröffentlichung betrieb. Der überwältigende Erfolg des Werkes – die erste Auflage des „Quickborn“ war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – machte seinen noch immer nicht vollständig genesenen Verfasser mit einem Schlag zu einer gefragten Berühmtheit. Anno 1853 verließ er die Insel und siedelte nach Kiel über.

Mit Ausnahme einiger persönlicher Erinnerungen kam Klaus Groth danach auf die „Landschaft der wohl wichtigsten Epoche seines Lebens“ (F. Schüppen) im Rahmen seiner literarischen Tätigkeit nicht mehr zu sprechen – dachte man bisher. Die Klaus-Groth-Gesellschaft belehrt die Öffentlichkeit im 100. Todesjahr des Schriftstellers eines Besseren. In der diesjährigen „Jahresgabe“ des Vereins erscheint mit dem Prosafragment „Int Fährhus“ ein bislang ungedruckter Text, dessen Handlung auf Fehmarn angesiedelt ist.

Kaum beachtet lag das entsprechende Manuskript seit einem Jahrhundert in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek Kiel. Es entstand in der letzten bedeutenden Schaffenszeit Groths, in der zweiten Hälfte der 1870er Jahre, offenbar als Vorarbeit zu einem dreibändigen Roman mit dem Titel „Käppen Pött“. Wegen ausbleibenden Publikums- und Verlegerinteresses blieb das Werk jedoch unvollendet.

Angeregt wurde die jetzige Veröffentlichung durch Franz Schüppen, der bereits in vorangegangenen Jahrgängen der „Jahresgabe“ verschiedene Groth’sche Erzählungen auf den Aspekt „Liebe und Ökonomie“ hin untersucht hat. Die editorische Arbeit übernahmen Ulf und Inge Bichel. Ihr Ziel war, einerseits einen leicht lesbaren Text zu liefern und andererseits die Chance, einem Autor „bei der Arbeit gleichsam über die Schulter zu sehen“ nicht ungenutzt zu lassen. So wird das Fragment geschlossen in der von Groth zuletzt hergestellten Gestalt dargeboten, ergänzt um einen Anmerkungsanhang, der alle Veränderungen dokumentiert, die sich über Groths Arbeit bis zur „Fassung letzter Hand“ entnehmen lassen. Der an der Schaffensweise des Dichters interessierte Leser erhält auf diese Weise Einblick in das „Ringen um die richtige Formulierung“.

Wie in anderen „Vertelln“ Groths dreht sich auch in dem neu erschienenen Fragment das Geschehen um ein junges Paar ungleicher sozialer Herkunft. Willem Adam, Sohn eines Fährhausbetreibers und Marie Hansen, Tochter eines wohlhabenden Hofbesitzers sind viele Jahre hindurch Spiel- und Lerngefährten. Diese Gemeinschaft findet, als beide herangewachsen sind, ein abruptes Ende. Nachdem die Jugendlichen im Dunkeln verspätet von einem Ausflug zurückgekehrt sind, unterbinden Maries Eltern aus Furcht vor einem Liebesverhältnis weiteren Kontakt zwischen ihnen. Erst durch diese Zurückweisung jedoch wird sich Willem seiner Liebe zu dem Mädchen bewußt und sicher. So wie der Text generell den Lebenswegen verschiedener Figuren besondere Aufmerksamkeit schenkt, rückt an dieser Stelle die Unsicherheit und Unentschiedenheit der Hauptfigur, welchen Lebensweg sie einschlagen soll, in den Mittelpunkt. Willem entschließt sich letztlich von der Insel fortzugehen, um sein materielles Glück zu machen. Schon zu Beginn der Erzählung hat der Leser erfahren, daß ihn dieses Streben wohl bis nach Übersee getrieben hat, während Marie auf Fehmarn geblieben ist.

Welcher Ausgang der Erzählung vom Verfasser zugedacht war, bleibt offen. Die Herausgeber betonen aber in ihren einleitenden Bemerkungen, daß mit einem glänzenden Märchenglück am Schluß kaum zu rechnen ist. In seinen anderen Erzählungen bevorzuge Groth eher ein „glückliches Ende in der Ferne“. Aber die Frage nach dem Fortgang der Handlung ist auch nur von untergeordneter Bedeutung, so Ulf Bichel. Bestimmend für die Darstellung ist vielmehr die Schilderung einzelner „Herzensbewegungen“ und von „Natur“, von Lebensbedingungen und Erlebniswelten der Haupt- und Nebenfiguren. Der Schauplatz der Erzählung – Fehmarn also – erhält damit inklusive der dort angesiedelten Charaktere besonderes Gewicht.

Da Groth wie in anderen Werken darauf verzichtet, datierbare historische Ereignisse als Angelpunkt für seine Darstellung zu benutzen, läßt sich die Zeit der Handlung in dem nun veröffentlichten Fragment nur grob anhand verschiedener Hinweise im Text bestimmen: Unter anderem werden Schwefelhölzer (1829 erfunden) und Kalifornien als „Goldland“ (seit 1848) erwähnt. In einem Bauernhaus hängen Porträts dänischer Könige und Königinnen. Der Ansicht der Herausgeber, die das Geschehen gegen Mitte des 19. Jahrhunderts ansetzen, ist somit nur zuzustimmen.

Beschreibt Groth also einfach nur im Rückblick das Fehmarn jener Jahre, die er dort zubrachte? Die Versuchung, das Fehmarn des Textes mit dem real-historischen Fehmarn um 1850 ohne weiteres gleichzusetzen, mag stark sein, aber folgendes sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden:

  • Das Fährhaus auf dem Staben, der Küstenlinie hinter Staberdorf – eigentliches Zentrum der Handlung, von dem sich vielfältige Linien in das übrige Geschehen erstrecken – ist eine reine Erfindung Groths.
  • Das Fehmarn der Erzählung hat nur drei Kirchen.
  • Mit Bezug auf Staberdorf heißt es: „[…] dat leeg neegbi, so to seggn as vær Ogen vun`t faste Land un de Verschönerung lang vun dar heræwer æwer den smallen Sund.“ Daß Staberdorf von der schmalen Sundstelle aus besonders gut zu sehen wäre, wird in der Realität damals wie heute kaum der Fall gewesen sein.

Wer nun den Schauplatz des Text-Geschehens einfach für ein Abbild der Realität hält, wird angesichts solcher Unterschiede vermutlich von „Fehlern“ sprechen, die sich in die Erinnerung Groths an seinen Aufenthalt zwanzig Jahre zuvor eingeschlichen haben. Literaturwissenschaftlich gesehen ist es dagegen angebrachter, den Text zunächst einmal so zu nehmen, wie er vorliegt, d.h. auch den Schauplatz der Handlung ist als ein vom Erzähler bewußt so gestalteter (literarischer) Raum anzusehen. Um eben diese Gestaltung Fehmarns in Groths „Int Fährhus“ soll es im folgenden gehen.

Eine Insel und der Rest der Welt

Der Erzählungsbeginn beschreibt Stille als dominierendes Kennzeichen des Lebens im Fährhaus sowie auf der Insel insgesamt:

„In’t Fährhus op den Staben weer’t vær gewöhnli so still as man in Untid, Pött un Schade er Hus op Fehmarn. Wa schull’t ok anners sin op en lütt Insel, in en Hus dicht an de See? Wenn man ni jüs dat Water hört – un dat ward man an – oder den Wind, so hört man so to seggn gar nix. Man schall denn al darop achten dat der in de Stuv noch en Athen mehr geit as de egen, un wenn man sik derna umsüht, is’t de Katt, de sik en weken Platz utsöcht hett.“

Eigentliche Gefahr gebe es nicht am Ostseestrand bei Fehmarn, so der Erzähler. Ebbe und Flut fehlten, und wenn der Wind nicht das Wasser von Osten und Norden aufwühle, so läge der Strand da wie ein angelegter Sandweg.

Eenförmi un still“ , so wird auch an einer späteren Stelle der gewöhnlich vorherrschende Lauf der Dinge auf dem Staben charakterisiert, zugleich aber darauf verwiesen, das dieses (Still-)Leben sehr unterschiedlich wahrgenommen werden kann, z.B. von einem Festländer und einem Seemann im Altenteil wie der Nebenfigur Koptein Pött:

Dat mag Unsereen »vun de faste Wall« lankwili værkam, ja schreckli un gresi: vær en olen Seemann is dat ganz wat Anners. […] Dat is nich dat he de See leef hett as wi Busch un Brok: Wer dat lövt un vertellt kennt keen Schippsleben. […]  Keen Wunner wenn he int Fährhus sitten kann, as seet he vær en opslagen Bok: wi Annern verstat blot nich darin to lesen.

Aus der Sicht eines Fremden wird ebenfalls die Insel als Ganzes näher vorgestellt und fast zwangsläufig finden wieder die Einförmigkeit und (winterliche) Stille der Landschaft Erwähnung:

En würkli Fremdn harr den wul sehn dat dat Land eben, eenförmig un fruchtbar is, inn Summer fast to Hälft mit Weten bestan, inn Harst beackert un besei’t, so wit dat Oog reckt, inn Winter dotstill. He harr wahrschienlich de dree Thorns bemarkt de eensam herutkikt wit af na’t anner un fragt, wa de Fleckens heet, de se andüdt un vellicht achter de letzte noch wedder en Strich opschimmern sehn as de Rand um den Teller, de em wis’t dat de See rund umgeit un dat lütt Placken afsnitt vun de faste Wall, de nich to recken is ahn Schippers Hölp; wenn’t wild buten is, oft nich in Dagen. / Hin un wedder süht he en Dörp, nette Hüser mit Strohdack, einige Hadbarnester fehlt nich, de Hüser stat, nich als in’t Holsteensche Land verstreit, velmehr meistens in twee Reegen, en breden Rum twischen se: Strat kann’t nich jümmer heten, vær jede Hus oder Schün liggt de Mistbarg un -Kul, un twischen beiden slängelt sik en Wagenspor dær, de in Harst in de Regentid mehr Sump as Weg un Stieg is. Meist geit disse Weg vun Ost na West, de Hüser seht mit dat Gesicht inne Sünn, in de een Reeg vunt Dörp op de Miststeden, in de anner op de Garns, de nich fehlt, oft mit ole grote Bernböm as de Böken.

Als Überbleibsel von „ol Femarn ganz as’t west weer vun Olen her“ sind in manchen Dörfern noch große Steinkreise zu sehen: „de Dingsted, wo fröher ünner frien Himmel Gericht holn weer.

Staberdorf, in dem mit dem Hansen’schen Hof ein weiterer zentraler Schauplatz der Geschichte liegt, wird vom Erzähler als nicht viel anders als die anderen Dörfer vorgestellt. Als Abweichungen nennt er nur die mit Erdwällen eingefaßten Wege und den Umstand, daß der Dünger hier nicht vor, sondern hinter den Scheunen gelagert werde.

Auch wenn das Leben in der so gestalteten Landschaft, wie gesagt, ganz unterschiedlich empfunden werden kann, weist der Erzähler Möglichkeiten der Flucht oder Abwechslung generell eine besondere Bedeutung zu:

Man mutt weten wat oppen Lann heet: lesen! wenn Lüd der Smack op kriegt. Un warum schulln se nich? Old oder Junk, Arm oder Rik – man denk doch ni dat der Ünnerscheed in is, dat gift keen Seel de keen Hunger hett, de meisten kriegt man keen Nahrung, wo Smack in is. / Man mutt weten wat dat heet oppen Lann wat lesen an Reisen, Geschichten, Gedichten um to verstan wat der vern Gewalt in stickt.

Einförmigkeit und Stille sind jedoch nur die eine, gewissermaßen oberflächliche Seite des Lebens auf dem Staben und der Insel. Unterschwellig werden intensive Verbindungen zum beinahe gesamten Rest der Welt unterhalten:

Dar seet mitünner junk Seevolk bi en stiwen Grogg un scharp Kartenspill, da keem` Lüd de de ganze Welt rund sehn harrn un to vertelln wussen. Dar kunn man mitünner finn, de in China Rötten eten harrn, in Australien »old Manns«, de sik in de Rocky Mountains mit Barren oder in de See um Hongkong mit Piraten haut harrn, de in Neworleans dært gele Fewer oder bi Spitzbargen dærn Schippbruch dærkamn weern – denn wo kumt nich en Schippsvolk, wo findt man nich en Femaraner? Dar keem` Lüd, de sproken vun`t Kap Horn as weer`t dat Staber Huck un vun de Mittlandsch See as weer`t de Pol achter Staberdörp. Da war na Lüd fragt un vun Lüd vertellt, de dusend Milen vun to Hus er Heimat opslagen, de Farmer in Iowa, Koplüd in New York warn weern, Scholmeister in Milwaukee, Weerthslüd in San Franzisko, Kellner in Montevideo oder ok König op en lütt Insel in de Südsee. Denn kunn man wat to hörn kriegen, wer hörn much! Vun Schicksaln mitünner as warn se ut en Fabelbok vertellt, un doch seet de Mann ruhig vær Een, as man en Schipper ruhig un gelaten sitten kann, de`t sülven belevt oder mit Ogen sehn harr. Wenn`t dalschreben war – Nüms kunn`t löben. Ja, as de Telegraphenwihrn nu allerwärts von Ort to Ort lopt, so, kunn man sik denken, wenn man oft un lang dat Fährhus vunn Staben besöch, gingn unsichtbar Fadens vun de lütt Insel Fehmarn ut na fast jeden Placken op Gotts Eerdborrn, recken bet in jedes Hus un an jedes Hart, un man kunn nie weten, ob ni morgen vær irgend en Familje en Nachricht keem de se in Vertwieflung störrten oder an irgend arm lütt smuck Mäden, se much morgen na Hamborg gan, Straße Nummer so un so, Kledung un Geld leeg torech, de neegste Damper neem er mit, eerste Kajüt weer betalt, de Koptein war er afholn un vær er sorgen – un na veertein Dag fahr se mit Kutscher un Dener as grote Dam in Boston. – Dat weer all ni unmægli.

Derartige Karrieren von Fehmaranern in der weiten Welt sind im Fährhaus, durch das fast alle Neuigkeiten ihren Weg nehmen, immer wieder Thema. Sie finden bei dem Sohn des Besitzers, Willem Adam, besonderes Gehör, als sich dieser Gedanken über seinen weiteren Lebensweg macht. Der Erzähler weist auf die Einseitigkeit der Erfolgsgeschichten hin. Aus Sicht der Hauptfigur ist jedoch nicht entscheidend, daß zu den unbegrenzten Möglichkeiten, die die Ferne bietet, eben auch Scheitern oder Tod gehören können. Dieses Risiko beeinträchtigt für Willem den Reiz, den die Chance zu unbegrenztem Aufstieg auf ihn ausübt, wenn überhaupt, so nur unwesentlich:

Frilich de he tohör, weern je dærkam, de toschann gan weern spraken nich mit. Dat Unglück is stumm; wenn`t ni ganz besunners is swiegt ok de annern dervun. Verdrunken, verkamn – wa Vele! Awer dar seet Kocksmaat vun en lütt Brigg in Rio as en groten Hotelweerth, dar en anner as riken Bäcker in Broadway New-York, dar en Smidsjung as Fabrikherr in Cleveland, dar en groten Bruer un Brenner in Davenport, weer Goosjung west bei Wilmsen in Martjendörp un nu Senator un fohr mit witte Ponys.

So erscheinen die Fehmaraner in der Erzählung insgesamt als uneinheitliche Gruppe: Ein Teil lebt „allerwegens verstreit op Gotts Eerdborrn“ . Selbst diejenigen, die auf der Insel leben, lassen sich danach unterscheiden, ob sie etwas von der Welt gesehen haben oder nicht:

In keen vun de Dörper fehl dat an en Schipper oder en paar, de […] de ganze Welt mit Ogen sehn, in keen awer ok an Lüd de Sinn un Gelegenheit niemals bet æwern Sund dreben harr. Vun Mädens un Fruns goll dat meistens. Ja der warn wück urold, de nich wider kamen weern in er lang Leben as bet to de neegste vun de drie Karken.

Nicht zuletzt finden sich unter den Inselbewohnern auch Zugewanderte, die irgendwann einmal den Weg über den Sund gefunden haben. Zu den wichtigen Nebenfiguren des Textes gehören beispielsweise ein preußischer Klempner und sächsischer Barbier, die in Burg ihr jeweiliges Geschäft betreiben.

So still und einförmig das Leben auf der Insel erscheint, so deutet sich doch der Anbruch einer neuen Zeit an. In der Figur des Klempners, der früher Kannengießer war und den die Not nach dem Niedergang des alten Handwerks in einen anderen Broterwerb gezwungen hat, zeigen sich erste Auswirkungen der Industrialisierung auch auf dem Land. Bezeichnenderweise ist es ausgerechnet diese Figur, welche Willem die zukunftsträchtigen Felder wie Maschinenbau und Chemie empfiehlt. Politisch und gesellschaftlich hat ebenfalls ein Wandel eingesetzt. Die einst exklusive Vorherrschaft der alten Bauerngeschlechter hat zu bröckeln begonnen:

De Mackeprangs un de Witten harrn vun Olen her de Insel so to seggn beseten un regeert. Vun de Mackeprang-Wittsche Vetterschaft liggt mægli noch eenerwegens dat Bok worin beschreben stunn wat se en Vetter am Hemdn, Tüg un Tehrgeld mitgeben schulln, wenn he dat Malör hatt harr Een vun’t anner Slach op de Insel dot to slagen, un se em æwern Sund op de Flucht hölpen. Noch vær Tachendig Jahrn hör de Haupthof in fast jede Dörp en Mackeprang oder en Witt un man ünnersched se blot as de Mummendörper, de Staberdörper u.s.w., ahn er Familjennam uttospreken. Jedermann wuß dat man en Mackeprang in Sinn harr. […] / Kämmerers un Richters warn ut dar Holt sneden, to en Schipper weern se nich to bögen. / Awer da keem en Tid wo mennig Schipper, de vær de Herr „Kämmereer“, as de Femaraner seggt, deep den Hot afnahm‘ harr, do he weggung, wedder keem mit so veel Gold »as he nich dregen kunn«. Son Mann sett sik so lang in Borg oder Landkirchen int Weerthshus mank de Richters to Kartenspeln, wenn se ut de Gerichtsstuv op de een Sit vun de Husdel na de Weerthstuv op de anner Sid ræver keem, seet er so lang bet der enerwegens en Witt oder Mackeprang wackelig war, um denn den Hof to kopen un dar noch breeder to sitten, bet he vellicht as Richter mit op »de anner Sit« int Weerthus gung. / Besunners de Witten schrumpen tosam, un de »Wilders«, sogar de »Unbehaun« un dergliken Slach keem an er Stelln.

Daß diejenigen, die draußen in der Welt gewesen sind, eine andere Sicht auf die heimatlichen Verhältnisse gewonnen haben, zeigt die Figur des Kalifornien-Rückkehrers – „de Eerste de ut’t Goldland wedder op de Insel keem“ .

He weer en lustigen Patron, jung, smuck, wat man seggt en fixen Kerl. He harr æwerflödi Gesundheit, lach æwer Allens, harr vær nix Respect wat op Femarn old ehrwürdig weer. dat weer em eenerli ob man`t in Spaß oder Eernst neem, dat leet as muß he sik blot mal gründli utlachen. […] / All right, seggt he […] Wat en Unsinn, so`n Nachwächter de mit en Horn tut, darmit de Dev dat hörn un de Stunn reep, darmit en arm Schelm de ni slapen kunn de Tid recht lank war. / So wat weer je entsetzli antohörn vær en langjährigen Borger Börger, un dat klung as Rebellion wenn he nu gar ok noch op Kämmereer un Gericht ebenso los snack.

Dem Leser wie den Inselbewohnern im Text bleibt der Kalifornien-Rückkehrer geheimnisvoll. Die kursierenden Gerüchte, er würde immer ein Stück Gold in der Tasche tragen und hätte so viel Reichtümer angesammelt, das er sich den nächsten guten Hof erwerben könnte, der zum Verkauf stünde, scheinen der Grundlage zu entbehren. Auf den Rat des Klempners, sich auf einem großen Hof niederzulassen, anwortet der sonst gut gelaunte junge Mann jedenfalls ernst, daß dazu nicht genug Geld vorhanden wäre.

Awer he lach glik wedder un sä: He wull den Düwel hier op den olen lankwieligen Lappen verdrögen, as en Seeflack op en Sandhupen. He wull noch wedder weg, ditmal en beten na de anner Sid vun den oln Erdball rum.

Auch Herr Hansen, der Vater der von Willem geliebten Marie, ist ein Rückkehrer. Auch ihn umgibt ein Geheimnis. Zwar läßt der Mackeprang’sche Hof, den er in Staberdorf übernommen hat, keine Zweifel darüber aufkommen, daß er fern der Insel sein Glück gemacht hat, doch die Quelle seines Reichtums bleibt im Dunkeln. Eine Bemerkung des respektlosen Amerika-Heimkehrers läßt sich so verstehen, daß auf der Insel zumindest das Gerücht umgeht, Hansen wäre durch Sklavenhandel zu seinem Vermögen gekommen. Die Erzählerrede, mit der die Figur zuvor eingeführt wird, deutet ebenfalls an, daß Hansens Weste in der Fremde keineswegs weiß geblieben ist, und bringt schließlich den rätselhaft bis unheimlichen Eindruck, den der Staberdorfer Hofbesitzer auf seine Mitmenschen macht, auf den Punkt.

Wer kunn beden wat he bo? Wo he herstamm, wen gung dat wat an? Wo he herstamm, wer düß dana fragen? Wa he bi’t Geld kam weer, wer kunn dat nareken? Femaraner weer he, ut en arm Familje stamm he, Schipper weer he eerst, Herr Hansen heet he nu. / […] Klok weer de ol Hansen, harr de Näs allerwegens hatt, dat mark man em an, wenn he den Mund apen de. Værnehm weer he: sunnerbar, wer vun sin Herkunft wuß, löv kum dat he’t weer, un he wuß’t aftowisen, wenn Een darop hinwink: he weer Herr Hansen ut Staberdörp, wer kunn der wat gegen seggn? Dat stunn em an dat he in de Kutsch fahr, inn Winter ut de Pelzdeck keem, in de Eck int Sofa seet; – frag mehr as he antwor, keem wo man em nich vermoden weer, gung wenn man’t ni dach.

Zu den Figuren, die zur See gefahren sind, zählen nicht zuletzt der Besitzer des Fährhauses und Vater der Hauptfigur, der „junge Adam“, sowie Koptein Pött, Seefahrer im Altenteil mit einem Stammplatz im Fährhaus, von dem aus er den Schiffsverkehr am Staberhuk jeden Morgen beobachtet und die Unfähigkeit seiner Nachfolger benörgelt. Die Bemerkung des Erzählers, Adam sei zu lang für seine „side Stuv“ wie zu alt für seinen Beinamen, erscheint dabei als Sinnbild, daß es selbst jemandem, der schon recht schnell wieder auf die Insel zurückkehrt ist, nicht leicht fällt, sich in diese enge, kleine Welt zu reintegrieren:

Adam harr ok fahrt awer nich recht Lust darto hatt. He harr ok wat lehrt, mehr as man em an Kopp un Kledung ansehn harr. Wenn awer mitünner feine Lüd, Seeofzeern, Reisende int Hus keem, so verwunnern se sik, wenn Adam anfung mit to spreken. De harr nich umsunst New-York, Neworleans, Rio un wat nich all sehn. Denn war ok de Sprak bi em los, dat Holt in de Glieder gelenkig, ja dat kunn schien as trock dat wehmödig æwer dat eernsthaftige Gesicht. – Solke Lüd hört ok mit to’t Insel un Schippervolk.

Einem Zwiegespräch zwischen Wirt und Stammgast zu Beginn der Erzählung ist zu entnehmen, daß Pötts Sohn im neunten Jahr nach seinem Fortgang von Fehmarn in Südamerika begraben liegt und Willem Adam sich auch nach vier Jahren noch frisch und unverzagt bemüht, „etwas zu werden“; denn eine Lehre hat er gezogen aus der Zurückweisung durch Herrn Hansen und der nachfolgenden Zeit auf der Burger Pastorenschule, in der er gemeinsam saß mit Doktor-, Landschreiber- und Bauernsöhnen:

Wat lehrn? Dat weer ni vel. Wat warrn, dat weer de Hauptsak. Wenn man blot en Weg wuß! Sin Kameraden gung‘ en wis’ten Weg, de een gradto op Vaders Landstel as Bur in Margelsdörp, de annern eerstmal to en lusti Leben, mit Tid nog vær en Amt oder Brodstell später, woran se noch ni to denken bruken. He lehr wul bi de Herr Pastor engelsch, französch, Geographie un Geschichte. Awer wat man darmit un wat man mit sik sülbn anfangn schull, dat lehr man dar nich, dar wuß de gude Herr nix dervun. Wa schull he ok? De kunn wol to Not seggn wenn En vunn richtigen Weg afkamn weer. Awer wa man sik en nien Weg dært Leben haun kunn, dat weer nich sin Sak. De weer ok blot en ol uttreden Padd wannert.

Ob Willem nun tatsächlich, wie Koptein Pött meint, nicht eher zurückkehrt, „as bet he dat Gold nich dregen kunn, wat he mit broch“ , und ob es somit eine Aussicht gibt für seine Liebe zu Marie, die auch vier Jahre nach seiner Abreise bei Vater Adam nach ihm fragt, muß, wie gesagt, angesichts des unvollendeten Textes offen bleiben.

Dennoch ist dem neu entdeckten Groth-Fragment breite Aufmerksamkeit auch auf Fehmarn zu wünschen. Dabei wird es sich hoffentlich nicht nachteilig auswirken, daß die Erzählung sich gegen jede Art von Heimattümelei sperrt. In ihr wird keineswegs Schwarz-Weiß-Malerei betrieben, etwa derart daß der Schauplatz Fehmarn als idyllische Heimat mit einer Verderben bringenden Fremde kontrastiert würde. Vielmehr wird ein ausgewogenes Bild von Insel und Außenwelt gezeichnet. Weder werden Abgeschiedenheit und Enge der Heimat, die dort für viele nur begrenzten Möglichkeiten, privates wie materielles Glück zu finden, verschwiegen, noch geleugnet, daß in der Ferne neben unbegrenzten Möglichkeiten eben auch unzählige Gefahren lauern. Diese differenzierte Herangehensweise gehört sicherlich ebenso zu den besonderen Qualitäten des Textes wie die von den Herausgebern zurecht hervorgehobenen Natur- und Charakterschilderungen.

Wenn man also auf Fehmarn bisher anscheinend keinen Anlaß sah, Klaus Groth in seinem 100. Todesjahr in erkennbarer Weise zu gedenken, so bietet nun die Veröffentlichung von „Int Fährhus“ Gründe genug, sich auch hier wieder intensiver mit dem Dichter zu beschäftigen.

Literatur

Groth, Klaus: „Int Fährhus (Ein unvollendetes Vertelln)“ hg. v. Ulf Bichel, in: Jahresgabe der Klaus-Groth-Gesellschaft 41 (1999), S. 9-64. Ebenfalls erschienen als Sonderdruck: Groth, Klaus: „Int Fährhus“  – Ein unvollendetes Vertelln. Herausgegeben von Ulf Bichel. Heide i.H. 1999.

Weiterführende Literatur

Bichel, Inge/Bichel, Ulf/Hartig, Joachim: Klaus Groth. Eine Bildbiographie. Heide 1994.

Schüppen, Franz: „Noch einmal: Liebe und Ökonomie. Hauptthemen der Erzählungen von Klaus Groth VII. Von Möglichkeiten und Gefahren einer neuen Welt im Manuskript »Int Fährhus«“, in: Jahresgabe der Klaus-Groth-Gesellschaft 41 (1999), S. 65-88.