Schleswiger Leihhauskonzession

Concession zu Introducirung eines Lumberts Oder Leih-Hauses in der Stadt Schleswig und Confirmation der desfälligen Ordnung (1740)

https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN1006148345

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Geistliche Betrachtung eines Unglücks auf der Schlei 1735

Die sündliche und straffbare Montags-Feyer der Handwercks-Gesellen, wolte bey der Gelegenheit, da einige derselben am Montage auf dem Wasser verunglückten, und ersoffen zu ihrer nöthigen Warnung kürtzlich entwerffen, Paul Mercatus, Prediger am Dohm (1735)

http://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN1011893533

Nachlass der Königin Sophia von Dänemark (gest. 1568)

Königin Sophia von Dänemark, geborene Prinzessin von Pommern, verbrachte die letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tod am 13.05.1568 im Kieler Schloss.

Im sog. Hansborg-Archiv (heute im Reichsarchiv Kopenhagen) finden sich neben ihrem 1567 abgefaßten Testament auch zwei Listen, in dem ihre Hinterlassenschaften teilweise detailliert aufgelistet werden.

Bei der ersten Liste handelt es sich um eine erste Bestandsaufnahme am Todestag. Eine Reihe von Kisten und Laden wurde anschliessend versiegelt und offenbar erst einige Wochen später wieder geöffnet, als der Notar Hermann Sifrit (unter Aufsicht) das zweite, jedes einzelne Schmuckstück nennende Verzeichnis erstellte. Auch die gefundenen Briefe und Urkunden werden einzeln benannt – leider nicht die über 130 Bücher, die in Liste 1 erwähnt werden.

Alles Makulatur – Teil 1

Mit diesem Beitrag möchte ich eine kleine Rubrik auf den Weg bringen, mit deren Hilfe – in loser Folge – auf mittelalterliche Handschriften hingewiesen soll, die später fragmentarisch als Einbände Verwendung fanden. Auf Fehmarn bin ich bereits mehrfach auf derartige Fälle gestoßen. Auch bei den auf arkivalieronline verfügbaren Digitalisaten kommen sie hier und da vor. Da mir  zur genaueren Bestimmung derartiger Dokumente (z.B. was das jeweilige Alter betrifft) die nötigen Fachkenntnissefehlen , sind Ergänzungen von Mitlesenden über das Kommentarfeld besonders erwünscht.

Ich beginne mit dem Einband zu einer 1598 angefertigten Reinschrift eines Verzeichnisses zum „Gemeinschaftlichen Archiv“ auf Schloss Gottorf (Bestand Reichsarchiv Kopenhagen, Rigsarkivet, Arkivskabte Hjælpemidler, Folioregistratur 41: Originalt renskrift af folioregistratur 39). Die verwendete Handschrift könnte demnach dem vorreformatorischen Buchbestand der Gottorfer Burgkapelle oder einer geistlichen Einrichtung in Schleswig entstammen.

Seite 1 „aussen“:

https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?epid=17287446#213158,40412520

Seite 1 „innen“

https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?epid=17287446#213158,40412521

Seite 2 „innen“

https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?epid=17287446#213158,40412613

Seite 2 „aussen“

https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?epid=17287446#213158,40412614

Das Einzige, was ich beisteuern kann ist, dass sich auf Seite 1 „innen“ (linke Spalte, letzter Absatz) offenbar ein Gebet an den Heiligen Anthonius befindet

Handschrift_1_Gottorf_Detail

„Deus qui concedis obtentu beati Anthonii ..“, vgl. hier.

Aus den Anfängen der Kieler Sozialdemokratie

Rüdel: „Die Kieler Sozialdemokraten und das Sozialistengesetz. Zur Auseinandersetzung zwischen sozialistischer Arbeiterbewegung und Staat im Spiegel amtlicher Dokumente“, in:  Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte Bd. 67, Heft 9/10 (1980), S. 165-188

http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/03441toc.html

bzw.

http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/a04-02204/02.pdf