Informationen zur jüdischen Geschichte in SH

In den digitalen Sammlungen des Center for Jewish History befinden sich eine Reihe von Materialien, die zum einen bei der Erforschung der jüdischen Geschichte im Land, zum anderen aber auch darüber hinaus in vielfacher Weise hilfreich sind. Hervorheben möchte ich:

Schröder: Verzeichnis der im Schleswig-Holsteinschen Landesarchiv befindlichen Quellen zur Geschichte des Judentums, Teil III-IV.

http://digital.cjh.org/webclient/DeliveryManager?pid=1269958&custom_att_2=simple_viewer

Israelitischer Kalender fuer Schleswig-Holstein fuer das Jahr der Welt 5688, vom 27 Septbr. 1927 bis zum 14 Septbr. 1928

http://digital.cjh.org/webclient/DeliveryManager?pid=2167589&custom_att_2=simple_viewer

Kiel Jewish Community Collection

Kiel Jewish Community Collection, 1891-1928

 

Geschichten aus dem Kreis Steinburg 1817-2017

Aus Anlaß des Jubiläums „200 Jahre Itzehoer Wochenblatt“ erschien im Nachfolge-Organ „Norddeutsche Rundschau“ vor kurzem eine kleine Artikel-Serie, die streiflichtartig die Geschichte des lokalen Berichtsgebietes in den vergangenen zwei Jahrhunderten beleuchtet.

Online vorhanden sind:

‚Das Itzehoer Wochenblatt nützt uns mehr als eine Armee‘ – In bewegten Zeiten erschien 1817 die erste Ausgabe des Itzehoer Wochenblattes, aus dem später die Norddeutsche Rundschau hervorging“

Als Timm Thode die Wilstermarsch erschütterte“ [Familiendrama 1866 ]

Dreimal „Hurra“ für Kaiser Wilhelm I. – 1881 standen Itzehoe und das Lockstedter Lager für wenige Tage im Zentrum des Deutschen Reiches: Der Kaiser besuchte das Herbstmanöver und wohnte in der Störstadt.“

Arbeiter-Protest gewaltsam niedergeschlagen – 1923 forderten Unruhen in Lägerdorfer am 23. Oktober drei Todesopfer.“

Die Zeitung in dunklen Zeiten – Beginn der Nazi-Herrschaft hat im Kreis Steinburg unter anderem politischen Terror und die Gleichschaltung der Presse zur Folge“

Die Kriegsgefangenen vom Langen Peter – Die Geschichte des Oflag XA für Offiziere der deutschen Gegner im Zweiten Weltkrieg.“

“ ‚An der Westküste macht man das Licht mit dem Hammer aus‚ “ [Gewaltverbrechen in den 1950er und 1960er Jahren – Der in dem Artikel zitierte ’nicht genau datierte‘ SPIEGEL-Bericht stammt, wie leicht zu ergoogeln ist, aus der Ausgabe 50/1967 (04.12.1967)]

[Artikel zur Flüchtlingsunterkunft Oelixdorf in den 1980er und 1990er Jahren]

 

E-Dissertationen zu Migration und Wiedergutmachung (1918-1960)

Ernst: Die schleswig-holsteinische Amerika-Auswanderung und Rückwanderung in der Zeit der Weimarer Republik (Bochum 2002)

http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/ErnstHeike

Pusch: Politisches Exil als Migrationsgeschichte: Schleswig-Holsteiner EmigrantInnen und das skandinavische Exil 1933-1960 (Flensburg 2003)

http://www.zhb-flensburg.de/dissert/pusch

Scharffenberg: Die Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts in Schleswig-Holstein dargestellt an Flensburger Fallbeispielen (Flensburg 2000)

https://www.zhb-flensburg.de/fileadmin/content/spezial-einrichtungen/zhb/dokumente/dissertationen/scharffenberg/wiedergutmachung.pdf

Beyer: Wiedergutmachung oder enttäuschte Hoffnungen? Die Entschädigung von NS-Opfern in Stormarn nach dem Zweiten Weltkrieg (Hamburg 2012)

http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6910/pdf/Dissertation.pdf

Flensburger Stadtfeldkarte von 1779

Die von Hans Jochim Jürgensen 1779  angefertigte Karte des Flensburger Stadtfeldes ist seit längerem samt Erläuterungen über die SLUB Dresden verfügbar:

http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/66355/29/

Lediglich die Karte, dafür aber nach meinem Eindruck in wesentlich besserer Auflösung, erhält man auch über die Portugiesische Nationalbibliothek:

http://purl.pt/4072/3/

Ergänzung v. 30.05.2017: Zum Flensburger Stadtfeld erschien bereits 1754 die Druckschrift „Nachricht von dem Flensburgischen Stadt-Felde, als eine Beschreibung der Stadt-Gräntzen, welche Anno 1558. von Burgermeistern und Raht und der gantzen Bürgerschafft beritten und verneuert worden; samt einem Verzeichnis der Gräntz-Steine, womit E. E. Raht und Bürgerschafft das Stadt-Feld Anno 1601 umbsetzen und bestapeln lassen ; gemeinen Nutzens halber aus der Stadt Flensburg altem Erdbuche zum Druck befordert

http://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/image/PPN885247612/1/

Rund um das Rathaus von Wilster

Erst dieser Tage wurde ich auf die Webseite des „Fördervereins Historische Rathäuser in Wilster e.V.“ aufmerksam. Neben vielfältigen Informationen zu den Vereinstätigkeiten werden verschiedene Texte zur Stadtgeschichte bereitgestellt, z.B.

700 Jahre Stadt Wilster – das Alte Rathaus (O. Neumann, 1982)

Ein noch zu hebender Schatz in der Dooseschen Bibliothek in Wilster (O. Neumann, 1973)

Die Bibliothek „Witt-Warstede“ im Alten Rathaus zu Wilster (K. Lammers, 1969)

Auszüge aus „Die Hexenprozesse von Wilster im Kontext der europäischen Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts“ (M. Koch, 1991)