Kriegsdenkmäler

Die Projektseite denk-mal-gegen-krieg.de  der Nordkirchen-Akademie dokumentiert Kriegerdenkmäler des 20. Jahrhunderts und regt zur Auseinandersetzung mit ihnen an.

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Kirchenhistoriker mit neuer Webseite

Der Verein für schleswig-holsteinische Kirchengeschichte hat sich von seiner früheren, äußerst kargen Webseite verabschiedet und ein einigermaßen zeitgemäßes Nachfolgemodell in Betrieb genommen:

http://vshkg.de

Vermißt wird derzeit noch eine angemessene Präsentation der Zeitschrift (Inhaltsverzeichnisse!), deren 3. Band wohl demnächst erscheinen wird.

Auch das Findbuch zum Vereinsarchiv im LASH, welches schon auf der früheren Seite nur kurz offen präsent war (aber de facto immer noch erreichbar ist), würde sich auf der neuen Präsenz gut machen.

Neu erschienen: Abgestaubt 6

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „aus den Archiven der Nordkirche“ ist jetzt abrufbar unter:

http://www.archivnordkirche.de/files/landeskirchliches_archiv/Oeffentlichkeitsarbeit/abgestaubt/abgestaubt_06_2018.pdf

Informiert wird u.a. über das neue Archivrecht der Nordkirche („Die Bereitstellung von Archivgut und den dazugehörigen Findmitteln […] gehört zu den Aufgaben der kirchlichen Archive und darf insofern kein Anlass zur Gebührenerhebung sein.“) sowie die Rolle des Landeskirchlichen Archivs bei Einführung eines elektronischen Dokumentmanagemensystems im Landeskirchenamt.

Nordkirche nach ’45 – Materialien

Die Seite „nordkirche-nach45.de“ begleitet die Wanderausstellung zum Umgang mit der NS-Zeit in den nordelbischen Landeskirchen, über die auch hier (indirekt) bereits berichtet wurde. Das Angebot umfaßt eine Vielzahl an Informationen und Texten, wobei die Unter-Rubrik „Vorträge, Reden und Predigten“ von Interessierten keineswegs übersehen werden darf:

https://www.nordkirche-nach45.de/medien-links-und-materialien/vortraege-und-predigten.html

Zu finden sind u.a.:

 

Alles Makulatur – Teil 1

Mit diesem Beitrag möchte ich eine kleine Rubrik auf den Weg bringen, mit deren Hilfe – in loser Folge – auf mittelalterliche Handschriften hingewiesen soll, die später fragmentarisch als Einbände Verwendung fanden. Auf Fehmarn bin ich bereits mehrfach auf derartige Fälle gestoßen. Auch bei den auf arkivalieronline verfügbaren Digitalisaten kommen sie hier und da vor. Da mir  zur genaueren Bestimmung derartiger Dokumente (z.B. was das jeweilige Alter betrifft) die nötigen Fachkenntnissefehlen , sind Ergänzungen von Mitlesenden über das Kommentarfeld besonders erwünscht.

Ich beginne mit dem Einband zu einer 1598 angefertigten Reinschrift eines Verzeichnisses zum „Gemeinschaftlichen Archiv“ auf Schloss Gottorf (Bestand Reichsarchiv Kopenhagen, Rigsarkivet, Arkivskabte Hjælpemidler, Folioregistratur 41: Originalt renskrift af folioregistratur 39). Die verwendete Handschrift könnte demnach dem vorreformatorischen Buchbestand der Gottorfer Burgkapelle oder einer geistlichen Einrichtung in Schleswig entstammen.

Seite 1 „aussen“:

https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?epid=17287446#213158,40412520

Seite 1 „innen“

https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?epid=17287446#213158,40412521

Seite 2 „innen“

https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?epid=17287446#213158,40412613

Seite 2 „aussen“

https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?epid=17287446#213158,40412614

Das Einzige, was ich beisteuern kann ist, dass sich auf Seite 1 „innen“ (linke Spalte, letzter Absatz) offenbar ein Gebet an den Heiligen Anthonius befindet

Handschrift_1_Gottorf_Detail

„Deus qui concedis obtentu beati Anthonii ..“, vgl. hier.