Texte zu Memoria und Frömmigkeit im mittelalterlichen Lübeck

Ehrhardt: Familie und Memoria in der Stadt. Eine Fallstudie zu Lübeck im Spätmittelalter (Diss. 2001)

http://ediss.uni-goettingen.de/handle/11858/00-1735-0000-0006-B397-B

Rößner: Zur Memoria mittelalterlicher Kaufleute im Mittelalter (2005)

https://www.histsem.uni-kiel.de/de/abteilungen/wirtschafts-und-sozialgeschichte/materialen/epup/roessner.pdfhttps://www.histsem.uni-kiel.de/de/abteilungen/wirtschafts-und-sozialgeschichte/materialen/epup/roessner.pdf

Melle: De itineribus Lubecensium sacris (1711)

https://books.google.de/books?id=lt5FAAAAcAAJ&printsec=frontcover

https://books.google.de/books?id=f0JQk33Rn6sC&printsec=frontcover

 

Sammelband „Die Pfarrei im späten Mittelalter“

Forschende, zu deren Interessengebieten die mittelalterliche Kirchengeschichte gehört, werden für den schnellen Zugriff auf diesen Band dankbar sein:

Bünz / Fouquet (Hgg.): Die Pfarrei im späten Mittelalter (2013)

http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/issue/view/1863/showToc

(erschienen in der Reihe „Vorträge und Forschungen“ des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte, deren Bände sämtlich drei Jahre nach ihrer Publikation ins Netz gestellt werden)

Zeichen und Wunder (oder doch nur „fake news“?)

Fast Wunderbarlich vnd vormals vnerhörte gesicht so am dritten tag Junij. M.D.XXXIIII. jars gleich nach dem Mittagmal in Dennmarck bey der Stat Schleswig nit sonders weit von Lübeck gelegen jm lufft seind gesehen Vn[d] von ainem Secretario daselbst ordenlich beschriben vn[d] der Künigin zugesandt ist worden [1534]

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00077171/image_2

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11216336-2

Ware Conterfeyhung eines abscheulichen Aland Fisches, welcher im Land zu Holstein bey Gottdorff, mit einem Angel von einem Fischer ist gefangen worden, den 2. Februarij dises 99. Jars, vnd ist dem Thumdechent zu Lübeck Doctor Besinger zugeschickt worden [1599]

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00097318/image_1

Herlicius, David: De Iride Lunari Discursus Historico-Physicus. Von dem seltzamen unnd wunderbarlichen Regenbogen, so Anno 1609. den 16. Martij in der Nacht an vielen oertern und zu Lübeck umb 9. 10. und 11. uhr gesehen und an etlichen oertern endlich gleich in einem Trabem oder Balcken formiert oder verwandelt worden (1609)

http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN776004425&PHYSID=PHYS_0005

Eine erbärmliche Zeitung Von dem grossen Wunderzeichen, Welches sich hat sehen und hören lassen In diesem 1630. Jahr in der Mariae EmpfengnißNacht uber der Stad Flenßburg an der Dänischen Grentze gelegen. Wie sich allda ein grosser starcker Wind erhoben, viel schaden gethan, wie man nach denselbigen zwey grosse Kriegsheer. als Türcken und Christen miteinander streiten sehen …  Hernach sind in derselben Stadt erschreckliche Kinder von einer Schusters Frawen … gebohren … ; ist also mit der hohen Obrigkeit desselbigen Orths, in Druck zu bringen vergünnet worden Durch Michaelem Pulchrium, Im Thon: Da Jesus an dem Creutze stundt (Hamburg 1630)

http://diglib.hab.de/drucke/einbl-xb-fm-211/start.htm

Fischer, Ludovicus (Pastor in Hansühn): Dioptra Spiritualis, Eine geistliche Perspective, Dadurch wir sehen können, Wie Gott der Herr die Fürstenthume Schleßwig und Hollstein genugsam für ihrem Schaden und Untergang gewarnet und noch warne; Auch die Zeichen und Wunder, so von Anno 1618. biß auff diß gegenwertige 1635. Jahr in diesen beyden Fürstenthumen geschehen seyn Am Himmel, In der Lufft, Am Wasser Und auff der Erden. Einem jeden Menschen zu Nutze und Warnung (1635)

http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn730062511

Blutt Predigt, Oder Christliche und Schrifftmässige Erörterung allerhand BluttZeichen. Wie und wofür nemblich dieselbe anzusehen und zu urtheilen; Wie man sich auch dabey zuschicken und zuverhalte. Auß Ursachen derer unlengst in der Nachbarschafft beschehenen BluttWandlungen Der Christlichen Gemeine zu S. Marien in Flensburgk Anno 1635. dem 17. Septembris vorgetragen Von M. Paulo Walthero, Dienern am Wort Gottes daselbsten (1636)

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:3:1-1330

Nächtliche Schreck-Bilder des Satans, Oder Wahrhafftiger Bericht, was sich Mit einem nach Holstein reisenden Mann zugetragen, Wie solchen der Satan im Walde bey der Nacht Vom Weg abgeführt, und Die Zeit über mit entsetzlichen Larven und allerley wunderlichen Vorstellungen geängstet und erschreckt hat (1707)

http://digital.slub-dresden.de/fileadmin/data/335621961/335621961_tif/jpegs/335621961.pdf

Kleines Lübeck-Paket

Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck II: Petrikirche. Marienkirche. Heiligen-Geist-Hospital (1906)

https://archive.org/details/petrikirchemarie22hirs

Aus diesem Band gibt es auch einzeln:

Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck II.1: Die Petrikirche (v. Hirsch)

https://archive.org/details/petrikirchemarie21hirs

Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck II.3: Das Heiligen-Geist-Hospital (v. Schaumann)

https://archive.org/details/petrikirchemarie23hirs

https://archive.org/details/petrikirchemarie32hirs

Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck III: Die Kirche zu Alt-Lübeck. Der Dom (1919)

https://archive.org/details/petrikirchemarie31hirs

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Techen: Die Grabsteine der lübeckischen Kirchen (1898)

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-67972

Knorr: Die Familiennamen des Fürstenthums Lübeck (1876)

http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:9-g-4896129

Dittmer: Genealogische und biographische Nachrichten über Lückeckische Familien aus älterer Zeit (1859)

https://books.google.de/books?id=-ahAAAAAcAAJ&printsec=frontcover

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Stark: Lubeca Lutherano-evangelica, das ist, Der Kayserlichen Freyen und des Heil. Römischen Reichs Hanse- und Handel-Stadt Lübeck Kirchen-Historie. 4 Bd.e (1724)

https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?id=BV010806908&db=100

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Gründliche Nachricht von dem an die Stadt Lübeck 1359 verpfändeten Dominio et Advocatia oder Herrschaft und Vogtey Möllen (1740)

https://books.google.de/books?id=5iRFAAAAcAAJ&printsec=frontcover

 

Bundesarchiv B 145 Bild-F010405-0003, Lübeck, Holstentor

Bundesarchiv, B 145 Bild-F010405-0003 / Steiner, Egon / CC-BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

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Eines Erbarn Raths der Käys. Freyen und des Heiligen Reichs Stadt Lübeck Ordnung, Wie es hinfüro mit annehmung der gemeinen Bürger und Einwohner, wie auch mit dem heuffig hereinlauffenden Nahrlosen Gesinde und so wol frembden als einheimischen Bettlern und frembden Soldaten, auch unbekanten und verdächtigen Personen gehalten werden soll (1622)

http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn798390646

Dero Keyserlichen Freyen und des Heiligen Römischen Reiches Stadt Lübeck  Statuta und Stadt-Recht (1657)

http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn798389052

Der Erbarn Hansee-Städte Schiffs-Ordnung und See-Recht. Deren sich ihre Bürger, sonderlich die SchiffsRehder, Befrachtere, Schiffer und Schiffs-Volck zu verhalten (1657)

http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn798390050

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Asmus: Leitfaden zur Lübeckischen Geschichte. Nebst einer Sammlung Legenden, Volkssagen, Mährchen und kurzer Beschreibungen einiger Merkwürdigkeiten der freien Hansestadt Lübeck (1834)

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10018404-6

 

Zeitschrift „Abgestaubt“ – Ausgabe 4 (2016)

Nicht nur der Landtag beschäftigt sich dieser Tage mit dem Nationalsozialismus und dem Umgang mit ihm in der Nachkriegszeit, auch im vierten Heft der Zeitschrift „Abgestaubt – aus den Archiven in der Nordkirche“  widmen sich mehrere Beiträge diesem Thema:

http://www.archivnordkirche.de/files/landeskirchliches_archiv/downloads/Abgestaubt%20-%202016%20DC%20Layout%202.pdf

Neben archivfachlichen Nachrichten und Informationen sind darin enthalten:

  • Benjamin Hein (Landeskirchliches Archiv Kiel): „Der Nachlass Wolfgang Baader im Landeskirchlichen Archiv Kiel – Ein Nationalsozialist und Antikommunist als Leiter des Presseverbandes der Landeskirche Schleswig-Holstein“ (S. 10-13)  – Der gelernte NS-Propagandist Baader leitete den Presseverband von 1952-1981. Seine Einstellungen und Arbeitsmethoden scheinen durch den „Zusammenbruch“ 1945  keine tieferen  Einschnitte erfahren zu haben. Baaders Aktivitäten sowie den verschiedenen Affären, die in Heins Text nur angerissen werden können, ist eine eingehende Untersuchung dringend zu wünschen. Zum Streit um die sog. „DFU-Pastoren“ in den frühen 1960er Jahren ist mir beispielsweise bekannt, dass dieser auch auf Fehmarn hohe Wellen schlug und liberale Kirchenvertreter vorort vom damals stramm nationalkonservativen „Fehmarnschen Tageblatt“ hart angegangen wurden. Zum Baader-Nachlass im Landeskirchlichen Archiv an sich sagt Hein leider kaum etwas – insofern führt die Überschrift etwas in die Irre. Der Leser kann nur vermuten, dass das, was im Text gesagt und abgebildet wird, den Archivalien des Bestandes entnommen ist.
  • Ebenfalls von Benjamin Hein: „Franz Tügel – ein Hamburger Landesbischof im Nationalsozialismus und ambivalenter Charakter“ (S.  21-24)
  • Stephan Linck (Studienleiter der Evangelischen Akademie der Nordkirche) „Wie die Kirche die Judenverfolgung unterstützte – Die Altonaer Judenkartei“ (S. 36-60) – In meinen Augen ist dieser Text fraglos eine Pflichtlektüre. Einmal mehr wird deutlich, dass „Sippenforschung“ im Dritten Reich alles andere als unpolitisch war. Zum späteren Leugnen von NS-Beteiligungen liefert Linck eine bezeichnende Episode (S. 56), die ich mir hier zu zitieren erlaube: „1946 erhielt das Kirchenbuchamt Altona eine Anfrage, die vom Archivamt der EKD in Hannover ausgegangen war. Essei bekannt, dass während der NS-Zeit „Judenregister” angefertigt und an die NS-Behörden weitergegeben worden seien. Um sich eine Übersicht zu verschaffen, bat das Archivamt um Mitteilung, wo derartige Register angefertigt bzw. abgegeben worden waren. Als Propst Hildebrand die Anfrage an das Altonaer Kirchenbuchamt weiterleitete, wurde die Existenz derartiger Listen mit der Bemerkung „Fehlanzeige” verneint. Der Schriftwechsel wiederum wurde ordentlich in der Akte „Sippenkanzlei” abgeheftet, in der die wiederholte Abgabe der Altonaer „Judenliste” dokumentiert ist.