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Empfehlenswert ist ein Blick in die Accounts von Christian Radtke, Ulrich Müller, Eicke Siegloff, Dirk Meier, Mike Belasius, Andre Dubisch, Nina Lau, Jutta Kneisel, Donat Wehner und Jan Schlürmann.

Gleich zwei Beiträge aus dem 2015 erschienenen Tagungsband „Vergessenes Burgenland Schleswig Holstein“ (Kieler Werkstücke, Reihe A, Bd. 42) lassen sich so finden, nämlich

Vergessenes Burgenland Schleswig-Holstein? – Die archäologische Perspective“ von Ulrich Müller, und

Vergessenes Burgenland Schleswig-Holstein – Die Perspektive der archäologischen Denkmalpflege“ von Ulf Ickerodt, Eike Siegloff und Claudia Mandock.

Quasi noch brandneu ist der Forschungsbericht „Wagrien im Brennpunkt der Slawenforschung“ von Ulrich Müller und Donat Wehner.

Herausgehoben seien ferner einige Beiträge zur Schleswiger Stadtgeschichte:

Von Haithabu nach Schleswig“ von Ulrich Müller,Felix Rösch und Michaela Schimmer;

Castrum quod Slesvig villam speculator. Untersuchungen zur Möweninsel in der Schlei vor Schleswig“ von Felix Rösch und Ulrich Müller;

Klöster in Schleswig“ von Ulrich Müller;

Luxus und Lifestyle – Konzepte, Funde und Befunde am Beispiel von Schleswig“ von Ulrich Müller;

Das Graukloster in Schleswig: Königspfalz -Franziskanerkloster -Armenhaus“ von Christian Radtke;

Schleswig c. 1000-1250. Systems theory sketches for profiling urbanisation“ /“Schleswig ca. 1000 – 1250. Systemtheoretische Skizzen eines Urbanisationsprofils“ von Christian Radtke;

Lordship and Hunting in Schleswig – a sketch“ von Christian Radtke;

Die Ausgrabungen auf dem Gelände des barocken Neuwerck-Gartens von Schloß Gottorf“ von Nina Lau;

Der Gottorfer Barockgarten. Gartenarchäologie in Schleswig an der Schlei“ von Nina Rau.

Möweninsel

Möweninsel in der Schlei bei Schleswig (Urheber: Sven Hagge  – Eigenes Werk, via Wikimedia Commons,  Lizenz: GFDL oder CC BY-SA 3.0)

Biographie des Hamburger Syndikus und späteren Gottorfer Kanzlers Adam Traziger

Der Hamburger Jurist und Archivar Nicolaus Wilckens veröffentlichte eine Schrift über einen der einflußreichsten Beamten im Nordelbien des 16. Jahrhunderts, der vor allem durch seine „Chronica der Stadt Hamburg“ zu großem Nachruhm errang.

Wilckens: Leben Dr. Adami Thracigeri. Nebst verschiedenen dazu gehörigen Beylagen (1722)

http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10645446-6

https://books.google.de/books?id=VhO3m9r-puwC&printsec=frontcover

Mehr über Traziger verraten u.a.:

Deutsche Biographie

Dansk Biografisk Leksikon (1. Ausgabe);

Dansk Biografisk Leksikon (2. Ausgabe) ;

oder:

G.E. Hoffmann: „Aus der Tätigkeit Adam Tratzigers als Kanzler Herzog Adolfs von Schleswig-Holstein“ aus: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 49/ 50 (1964), S. 41 – 52.

 Ein kleiner Traziger-Nachlass befindet sich im Hamburger Staatsarchiv.

Zum Vorleben des „Hexenkommissars“ Berend Nobis

Berend Nobis, der sich auf Fehmarn in den 1620er Jahren einen äußerst zweifelhaften Nachruhm „Hexenkomissar“ erwarb, stand 1610-1612 noch in Diensten des Gottorfer Rates Johannes von Wowern.

Wie Gregersen in seiner Studie über Nicolaus Heldvaderus (dt. Übersetzung, Flensburg 1967, S. 139f.) berichtet, war Nobis 1610 in eine Intrige von Woverns gegen die Familie von Eitzen involviert.

Im Testament seines Dienstherrn wird er 1612 mit 100 Reichtalern bedacht.