Schleswiger Hafenviertel im Mittelalter

Felix Rösch veröffentlichte bereits vor einem halben Jahr einen schönen Artikel im Mittelalter-Blog:

https://mittelalter.hypotheses.org/12889

Werbeanzeigen

Übersicht zum Feuerwehrwesen

Der Landesfeuerwehrverband SH versucht sich an einer historischen Dokumentation:

http://www.lfv-sh.de/historisches/geschichte-des-feuerwehrwesens-in-schleswig-holstein.html

Wer hätte es gedacht: Es hat viel gebrannt im Land, doch 1938 gab es die „Reichskristallnacht“ eher nur so allgemein. Der Brand des Kieler Schlosses im August wurde aufgenommen; der Brand der Kieler Synagoge im November fehlt.

3 Jahrgänge der Hamburger Neuen Zeitung

Die Jahrgänge 1796-98 der „Kaiserlich-privilegirten Hamburgischen Neue Zeitung“ sind nach Digitalisierung durch die Tschechische Nationalbibliothek bei google-books verfügbar:

Jahrgang 1796:

https://books.google.de/books?id=Dc1IgwTwsdgC&printsec=frontcover

Jahrgang 1797:

https://books.google.de/books?id=BBx4EI9G7eIC&printsec=frontcover

Jahrgang 1798:

https://books.google.de/books?id=-zBfF6mUoLUC&printsec=frontcover

grafikportal.org

Über eine Mitteilung auf der Internetseite des Netzwerks „Kunst und Kultur der Hansestädte“ wurde ich dieser Tage auf das offenbar noch neuere grafikportal.org aufmerksam. Es handelt sich um eine internationale kunsthistorische Fachdatenbank für Zeichnungen und Druckgraphik, betrieben vom Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg.

Im zur Verfügung gestellten Bestand gibt es auch aus norddeutscher Sicht Einiges zu entdecken, beispielsweise den südländisch anmutenden „Blick über den Selenter See“ von Justus Elias Kasten (entstanden im Zeitraum 1800-1820) oder Tischbeins Aquarell „Menge in Eutin, das Bildnis Blüchers bejubelnd“ (1815).

Beachtenswert sind ferner Hamburger Motive, wie die Stadtbilder aus der Mitte des 17. Jahrhunderts von Anthonie Waterloo oder die 1808 veröffentlichten Darstellungen von Marktverkäufern von Christopher Suhr.

Waterloo_Jungfernstieg

Abbildung: Blick von der kleinen Alster auf die Mühlenwerke „Bei der Kunst“ am Jungfernstieg von Anthonie Waterloo, entstanden ca. 1658 – 1660, Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, Inventarnummer 22677, via grafikportal.org, Lizenz: CC BY 4.0

Burgruine Glambek jetzt öffentlich zugänglich

Und noch einmal Fehmarn: Die Burgruine Glambek kann jetzt auch aus nächster Nähe in Augenschein genommen werden. Bislang stand man am einzigen, über einen Graben führenden Zugang vor einem verschlossenen Tor. Die Lübecker Nachrichten berichteten:

http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Bugruine-Glambek-fuer-Besucher-freigegeben

(Die angebliche Erbauung im Jahr 1210 ist freilich reine Spekulation  – Quellenbelege hierfür gibt es nicht)

Abbildung: Die Burgruine Glambeck auf Fehmarn im Jahr 2010 (Urheber: VollwertBIT, via from Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Knochenfunde auf Fehmarn

Am Südwestrand Fehmarns, bei Flügge, sind bei Aushubarbeiten in den vergangenen Tagen mehrfach Skelette gefunden worden (insgesamt sieben). Da schnell festgestellt wurde, dass das Alter der Knochen über 100 Jahren liegt, ist der Fall den Landesarchäologen übergeben worden. Die Fachleute sehen einen möglichen Zusammenhang mit der Seeschlacht bei Fehmarn im Jahr 1715.  Weil Flügge früher auch ein Gut in teils adligem Besitz war, sollte man vielleicht sicherheitshalber noch der Frage nachgehen, ob sich Gutsherren mit Familienangehörigen auf eigenem Besitz haben bestatten lassen.

Erste Meldung im Fehmarnschen Tageblatt:

https://www.fehmarn24.de/fehmarn/skelettfunde-fluegge-10770806.html

Zweite Meldung im FT:

https://www.fehmarn24.de/fehmarn/weitere-skelette-fluegge-gefunden-10806828.html

Heute dann auch auf Spiegel online:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/fehmarn-archaeologen-finden-auf-campingplatz-weitere-menschliche-skelette-a-1242224.html