Historisches im Digitalen Atlas SH

Eine Meldung des Archäologischen Landesamts gibt Anlass, auf einige Funktionen des Digitalen Atlas SH hinzuweisen.

Zunächst einmal lassen sich dort die archäologischen Kulturdenkmale und Schutzzonen im Land anzeigen. Klickt man eines der markierten Gebiete an, öffnet sich eine für Außenstehende wenig übersichtliche Liste, in der man – allerdings nicht immer – unter „ferner liefen“ bzw. „documentation“ auf den Namen des jeweiligen Denkmals stößt. In der Liste findet sich auch ein Link zur Denkmalliste unbeweglicher archäologischer Kulturdenkmale, ein pdf-Dokument von über 3500 Seiten. Möchte man Näheres zu einem bestimmten Denkmal wissen, kann der betreffende Abschnitt nur per Wortsuche angesteuert werden. Wenig mehr als Allgemeines wird dann allerdings kaum geboten. So ist die „Beschreibung der wesentlichen Merkmale“ zu verschiedenen mittelalterlichen Burganlagen gleichlautend.  Warum? – „Detaillierte Objektbeschreibungen liegen in analoger Form vor und werden in der Denkmalliste nach Prüfung nachgepflegt (Nachqualifizierung)“. Das ist sehr schade.

Gut gefällt mir hingegen eine andere Funktion des Digitalatlas, nämlich die Möglichkeit, sich 4 verschiedene Landesaufnahmen aus dem Zeiraum 1877-1956 als Folie über die moderne Karten legen zu lassen (Auswahl über Karteninhalt „Preußische Landesaufnahmen (Chronologie)“. Hiermit lassen sich Ortsveränderungen wunderbar aufzeigen, wie etwa im Fall Schülp bei Rendsburg:

DigiAtlasSH

Eine andere Folie, die die Anzeige von (heutigen) Gemarkungen und Flurstücken ermöglicht, dürfte für einige Forschende ebenfalls von Nutzen sein:

DigiAtlasSH_2

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